마리타 볼본과의 인터뷰: "캘리포니아는 예술적 표현의 자유를 옹호하는 데 있어 분명한 신호를 보내는 역할을 합니다."
Marita Vollborn ist Bildhauerin, Journalistin und in der DDR aufgewachsen. Ihre Bronze-Skulptur „ARES“ wird 2027 auf der London Art Biennale zu sehen sein – doch eine Ausstellung in den USA lehnt sie derzeit bewusst ab. Im Interview erklärt sie, warum sie die Wahlentscheidung der Amerikaner respektiert, aber die Aushöhlung institutioneller Kontrollen nicht akzeptiert, was sie den Wählern vor den Midterms empfiehlt und ob Gavin Newsom ein Hoffnungsträger für die Kunstfreiheit sein kann. Marita, deine Kunst ist politisch, und ARES wirst du kommendes Jahr auf der London Art Biennale ausstellen, aber nicht in Washington D.C. Warum? Weil Kunst für mich nicht unter Bedingungen funktionieren soll, die kritische Stimmen systematisch aushöhlen. Ich respektiere die Wahlentscheidung der amerikanischen Wählerinnen und Wähler – das ist ihre demokratische Entscheidung. Aber was ich nicht akzeptieren kann, ist die Erosion der Checks and Balances, also jener Institutionen,…



