Schnellere Erholung durch minimal-invasive Ultraschall-Therapie bei Prostatakrebs
Patienten mit lokal begrenztem, intermediärem Prostatakrebs erholen sich nach einer MRI-gesteuerten transurethralen Ultraschall-Ablation (TULSA) deutlich schneller als nach roboterassistierter Prostatektomie. Das zeigt die erste multizentrische randomisierte Studie CAPTAIN, deren perioperative Ergebnisse auf dem Jahreskongress der Society of Interventional Radiology (SIR) in Toronto vorgestellt wurden. In der CAPTAIN-Studie (NCT05027477) wurden 212 Männer an 23 Zentren zwischen 2022 und 2025 randomisiert entweder der TULSA-Gruppe oder der chirurgischen Gruppe zugeteilt. TULSA ist ein minimal-invasives Verfahren, bei dem hochenergetischer Ultraschall unter Echtzeit-MRT-Kontrolle durch die Harnröhre gezielt Krebsgewebe in der Prostata erhitzt und zerstört, ohne Schnitte oder Schädigung umliegender Strukturen. Wichtige perioperative Vorteile von TULSA Die Katheterverweildauer war bei TULSA länger (Median 13 vs. 8 Tage). Langfristige onkologische Ergebnisse, Harnkontinenz und sexuelle Funktion stehen noch aus; die Nachbeobachtung läuft über zehn Jahre. „Für viele Patienten ist entscheidend, wie schnell sie in den Alltag, die Familie…




