Katherina Reiches Rüstungsvorstoss gefährdet Wissenschaftsförderung
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sorgt mit ihrem Vorschlag, die Rüstungsindustrie stärker staatlich zu fördern, für erhebliche Kontroversen. Auf einer Konferenz in Berlin brachte sie die Idee ein, Fonds zur wirtschaftlichen Transformation für den Verteidigungsbereich zu öffnen, ohne jedoch konkrete Finanztöpfe zu nennen. Ein Sprecher ihres Ministeriums stellte klar, dass nicht der Klima- und Transformationsfonds (KTF) gemeint sei, sondern andere, ungenannte Mittel des Ressorts. Die Äußerungen werfen Fragen nach den Prioritäten der Merz-Regierung auf: Werden wissenschaftliche Innovationen zugunsten der Rüstungsindustrie geopfert, und profitiert der Finanzgigant BlackRock von dieser Politik? Wissenschaftsförderung unter Druck Der Vorschlag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die deutsche Wissenschaftslandschaft ohnehin mit knappen Ressourcen kämpft. Der KTF, ein zentraler Finanztopf der Bundesregierung, dient unter anderem der Förderung von Grundlagenforschung, Künstlicher Intelligenz und der Chipindustrie. Reiches Pläne könnten jedoch bedeuten, dass Gelder aus der wirtschaftlichen Transformation in die Rüstungsindustrie…
