Höhere Kaliumspiegel senken Herzrisiken bei Hochrisikopatienten
Eine bahnbrechende Studie, die auf dem ESC-Kongress 2025 vorgestellt und zeitgleich im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurde, zeigt, dass höhere Kaliumspiegel bei Patienten mit Herzkrankheiten das Risiko für gefährliche Herzrhythmusstörungen, Krankenhausaufenthalte wegen Herzinsuffizienz oder Arrhythmien sowie die Gesamtmortalität signifikant senken. Die POTCAST-Studie, die in Dänemark durchgeführt wurde, liefert neue Erkenntnisse, die die gezielte Steuerung von Kaliumspiegeln als vielversprechende Strategie zur Verbesserung kardiovaskulärer Ergebnisse unterstützen. Die randomisierte, kontrollierte Open-Label-Studie POTCAST wurde an drei Standorten in Dänemark durchgeführt und konzentrierte sich auf Patienten mit implantierbaren Kardioverter-Defibrillatoren (ICDs) oder Defibrillatoren für die kardiale Resynchronisationstherapie, die ein hohes Risiko für ventrikuläre Arrhythmien aufweisen. Insgesamt nahmen 1.200 Patienten mit einem Ausgangswert des Plasmakaliums von 4,3 mmol/L oder niedriger teil, wobei Personen mit schwerer Niereninsuffizienz oder Schwangere ausgeschlossen wurden. Die Teilnehmer wurden im Verhältnis 1:1 randomisiert und erhielten entweder ein Behandlungsschema zur Erhöhung des…
