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Agentische KI und Cyberrisiken bedrohen Labormedizin

Das deutsche Gesundheitssystem bleibt eines der am stärksten exponierten Sektoren gegenüber Cyberbedrohungen. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stuft die IT-Sicherheitslage in Deutschland im Berichtszeitraum Juli 2024 bis Juni 2025 als weiterhin angespannt ein, ohne Grund zur Entwarnung. Der Gesundheitsbereich zählt zu den priorisierten Zielen, da Ausfälle unmittelbare Auswirkungen auf Patientenversorgung haben können. Im Jahr 2025 verursachten Cyberangriffe in deutschen Krankenhäusern Schäden in zweistelliger Millionenhöhe, während weltweite Folgen bereits im Milliardenbereich liegen. Die Labormedizin nimmt eine systemkritische Position ein. Sie unterstützt etwa 60–70 % aller medizinischen Diagnosen durch automatisierte Analysen von Blut, Gewebe und anderen Proben. Laborinformationssysteme (LIS) und Labor-Management-Systeme (LIMS) koordinieren Probenverwaltung, Analysegeräte-Ansteuerung, Ergebnisvalidierung und Befundübermittlung an Kliniken oder Praxen. Diese Systeme sind hochgradig vernetzt, oft mit Krankenhausinformationssystemen (KIS), Radiologieinformationssystemen (RIS) und Telematikinfrastruktur verknüpft. Störungen führen innerhalb weniger Stunden zu Engpässen bei Notfallparametern wie Blutgasanalysen, Gerinnungstests oder… 

ePAMedix entwickelt bessere Darstellung komplexer Medikationspläne in der elektronischen Patientenakte

Das Versorgungsforschungsprojekt ePAMedix hat zum Ziel, komplexe Medikationsschemata in der elektronischen Patientenakte (ePA) so aufzubereiten, dass sie für Patienten verständlich und für Ärzte sowie Apotheker fachlich präzise und hilfreich sind. Das Vorhaben wird vom Lehrstuhl für Medizinmanagement der Universität Duisburg-Essen (UDE) geleitet und vom Innovationsausschuss des Gemeinsamen Bundesausschusses mit 1,4 Millionen Euro bis Ende 2028 gefördert. Während einfache Medikationspläne bereits digital gut abbildbar sind, bereiten schrittweise Dosierungsanpassungen, Einschleich- und Ausschleichphasen oder Präparatewechsel erhebliche Probleme. Unklare oder unvollständige Darstellungen können Fehleinnahmen begünstigen und die Patientensicherheit gefährden. ePAMedix setzt genau an dieser Schnittstelle an und orientiert sich an der schrittweisen Einführung des digital gestützten Medikationsprozesses (dgMP) in der ePA. Das Konsortium untersucht exemplarisch komplexe Therapieschemata bei Epilepsie und bipolaren Störungen – Indikationen, bei denen häufig stufenweise Dosisanpassungen und kontrollierte Umstellungen erforderlich sind. Das Team um Prof. Dr. Jürgen Wasem kombiniert systematische Literaturanalysen… 

Washington: Rücktritt des Direktors des National Counterterrorism Center – Kritik an US-Krieg gegen Iran

Joseph Kent, Direktor des National Counterterrorism Center (NCTC), hat seinen Rücktritt erklärt. In einem Schreiben an Präsident Trump, das am 17. März 2026 bekannt wurde, begründet er den Schritt mit Gewissenskonflikten wegen des laufenden Krieges gegen Iran. Kent erklärt, Iran habe keine unmittelbare Bedrohung für die USA dargestellt. Der Krieg sei auf Druck Israels und des mächtigen amerikanischen Lobby-Netzwerks zustande gekommen. Er wirft vor, dass hochrangige israelische Vertreter und einflussreiche Medienvertreter in den USA eine Desinformationskampagne gestartet hätten, um eine Kriegsstimmung zu erzeugen. Diese Taktik habe den Präsidenten in die Irre geführt und in einen Konflikt gezogen, der amerikanische Soldatenleben koste und die Ressourcen des Landes erschöpfe. Der scheidende Direktor beruft sich auf Trumps frühere Amtszeiten, in denen dieser militärische Schläge – etwa die Tötung von Qasem Soleimani und die Niederlage des IS – ohne langfristige Kriegsverstrickung durchgeführt habe. Den… 

Menschen mit Down-Syndrom haben extrem hohes Alzheimer-Risiko

Menschen mit Down-Syndrom (Trisomie 21) haben ein Alzheimer-Risiko von über 90 Prozent. Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tags am 21. März macht die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) auf die besonderen Herausforderungen in Diagnostik, Versorgung und Forschung für diese Hochrisikogruppe aufmerksam. Der genetische Grund liegt in der dreifachen Ausführung des Chromosoms 21, auf dem das Gen für das Amyloid-Vorläuferprotein APP liegt. Die zusätzliche Genkopie führt zu einer erhöhten Produktion von Amyloid-beta, das sich frühzeitig als Plaques im Gehirn ablagert. Die typischen neuropathologischen Veränderungen beginnen bei Betroffenen meist zwischen dem 35. und 40. Lebensjahr – 15 bis 20 Jahre vor den ersten klinischen Symptomen. Erste demenzielle Anzeichen treten häufig ab Anfang 50 auf. In westlichen Ländern ist Alzheimer-Demenz heute die häufigste Todesursache bei Menschen mit Down-Syndrom. Die Diagnose gestaltet sich besonders schwierig. Die kognitiven Ausgangsniveaus sind individuell sehr unterschiedlich, und ohne frühere Vergleichswerte lassen… 

START Center for Cancer Research und Trialing schließen Partnerschaft für besseren Zugang zu Onkologie-Studien in Europa

Das START Center for Cancer Research und die Plattform Trialing haben eine strategische Partnerschaft vereinbart, um den Zugang zu frühen onkologischen klinischen Studien in Europa zu erweitern. Ziel ist es, Ärzten die aktuelle START-Studienübersicht besser zugänglich zu machen, Überweisungen zu vereinfachen und Patienten schneller mit innovativen Therapien zu verbinden. START, weltweit größtes Netzwerk gemeindenaher Zentren für frühe Onkologie-Studien, stellt über Trialing kuratierte Informationen zu laufenden Studien, Echtzeit-Updates und freie Einschreibplätze bereit. Die Kooperation nutzt Trialing’s Ärztenetzwerk, um Onkologen zeitnah über verfügbare Slots zu informieren und Reibungsverluste im Überweisungsprozess zu minimieren. Der begrenzte Zugang zu klinischen Studien gilt als eine der größten Hürden in der onkologischen Forschung. Durch die Integration in eine Plattform, die Ärzte bereits kennen und nutzen, soll die Sichtbarkeit der Hunderte aktiven START-Studien gesteigert und die Überweisung erleichtert werden. Trialing verbindet Onkologen, Krankenhäuser, Patienten und Pharmaunternehmen über strukturierte… 

ALZpath pTau217-Antikörper als Benchmark für Bluttests bei Alzheimer auf AD/PD 2026 bestätigt

Der proprietäre pTau217-Antikörper von ALZpath, Inc. hat sich auf der International Conference on Alzheimer’s and Parkinson’s Diseases (AD/PD™) 2026 als führender Blutbiomarker für die Alzheimer-Diagnostik etabliert. Insgesamt 29 Präsentationen nutzten den Antikörper und unterstrichen seine hohe diagnostische Genauigkeit, Krankheitsspezifität und Plattformunabhängigkeit. Der Antikörper dient als zentrale Komponente zahlreicher Bluttests weltweit und wird von führenden In-vitro-Diagnostika-Unternehmen für die Entwicklung skalierbarer Assays eingesetzt. Sein design ermöglicht die Integration in unterschiedliche Laborsysteme und unterstützt eine breite Verfügbarkeit. Die Daten umfassen acht Live-Sessions (darunter zwei Product-Theater-Präsentationen), 15 Poster und vier Symposien. Themen reichten von der Spezifität des Biomarkers für Alzheimer-Pathologie über Zusammenhänge mit digitaler Kognition und präklinischer Alzheimer-Erkrankung bis hin zur Vorhersage von Demenzrisiken und neuropathologischer Stadienbestätigung. ALZpath sieht in der breiten Nutzung einen Schritt hin zur Routinediagnostik. Das Unternehmen kooperiert mit Assay-Entwicklern und Klinikern, um pTau217-Tests in die medizinische Praxis zu überführen. Ziel… 

Analytik Jena bietet kostenloses Webinar zur schnellen Fluor-Bestimmung in organischen Matrizes

Analytik Jena veranstaltet am 31. März 2026 ein kostenloses Webinar zur Fluor-Analytik in komplexen organischen Proben. Die Veranstaltung stellt eine moderne Methode vor, die den Prozess schneller, einfacher und robuster gestalten soll. Im Fokus steht eine Kombination aus Molekularer Absorptionsspektrometrie (MAS) und optimierten Probenvorbereitungsverfahren. Diese Strategie ermöglicht eine höhere Probenkapazität bei gleichbleibender Genauigkeit und Robustheit – auch bei anspruchsvollen Matrizes wie Polymeren, Kraftstoffen, Ölen oder anderen schwierigen Proben. Das Webinar richtet sich an Fachkräfte, die Fluor in organischen Matrizes bestimmen. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Einblicke in bewährte Arbeitsabläufe bei der Probenvorbereitung, reale Anwendungsbeispiele sowie Informationen, wie MAS die Fluor-Analyse vereinfacht. Die Veranstaltung findet zweimal statt: um 10:00 Uhr und um 17:00 Uhr MEZ. Wer nicht live teilnehmen kann, kann sich dennoch anmelden und erhält im Nachgang die Aufzeichnung. Anmeldung ist kostenlos möglich. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten bietet Analytik Jena unter… 

Ushering in Europe’s Sovereign Dawn: A Polite but Firm Adieu to American Troops

在全球安全格局不断演变的背景下,欧洲正站在一个关键的十字路口。这个长期以来依赖美国军事存在来保障其国防的大陆,现在必须拥抱自力更生的未来。近期中东局势的升级,特别是2026年2月28日与伊朗爆发的冲突,凸显了这种依赖性固有的脆弱性。现在是欧洲向驻扎在其领土上的美军发出友好而坚定的告别的时候了。这种转变并非出于敌意,而是出于必要,其基础是欧洲已被证明的自卫能力以及开创独立道路的紧迫性。通过这样做,欧洲可以开启一个主权的新时代,摆脱损害其利益的外部压力。伊朗冲突,即2026年2月28日美伊联合打击爆发的冲突,是一个严峻的例子…… 

Exoskelett entlastet Nacken und Rücken bei simulierten chirurgischen Tätigkeiten deutlich

Ein passives Exoskelett zur Unterstützung von Nacken und unterem Rücken reduziert bei Tätigkeiten, die den physischen Anforderungen in der Chirurgie ähneln, die Muskelbelastung und das empfundene Unbehagen erheblich. Das zeigt eine neue peer-reviewte Studie der University of Alberta in Zusammenarbeit mit EWI Works International Inc. Das als NekSpine entwickelte System senkte in EMG-Messungen die Nackenmuskelaktivität um bis zu 31 Prozent bei moderaten Beugewinkeln und die Aktivität der unteren Rückenmuskulatur um bis zu 19 Prozent. Die subjektiv wahrgenommene Belastung nahm um bis zu 50 Prozent im Nacken- und 41 Prozent im Lendenbereich ab. Die Ausdauerzeit stieg um 55 Prozent. Die Untersuchung, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Sensors (Band 26, Ausgabe 4), prüfte das Exoskelett an verschiedenen Nackenbeugewinkeln mit Elektromyographie-Sensoren und Bewertungsskalen zur empfundenen Anstrengung. Es richtet sich vor allem an Chirurgen, Zahnärzte und andere Berufsgruppen mit langanhaltender Vorbeugehaltung, eignet sich aber auch… 

Iranischer Cyberangriff legt US-Medizintechnik-Konzern Stryker lahm

Der US-Medizintechnik-Konzern Stryker ist Ziel eines mutmaßlich iranischen Cyberangriffs geworden, der als der bedeutendste kriegsbedingte Hack gegen ein US-Unternehmen in der Geschichte gilt. Der Angriff führte zu globalen Störungen, zwang Zehntausende Mitarbeiter offline und beeinträchtigte zeitweise die Datenübertragung in Krankenhäusern. Stryker, Hersteller von Gelenkimplantaten, robotergestützten Chirurgiesystemen und medizinischen Geräten, meldete am Mittwoch einen „globalen Ausfall“ und riet allen 56.000 Beschäftigten weltweit, sich von Unternehmensnetzwerken zu trennen und firmeneigene Geräte nicht einzuschalten. Betroffen waren vor allem interne Microsoft-Systeme, darunter Microsoft Intune zur Geräteverwaltung. Zahlreiche Laptops und Smartphones mit Windows-Betriebssystem wurden offenbar aus der Ferne gelöscht. Einige Krankenhäuser und Rettungsdienste pausierten vorübergehend die Nutzung des Lifenet-Systems, das Vitaldaten von Notfallpatienten überträgt. Stryker betonte jedoch, dass die verbundenen Medizinprodukte selbst nicht betroffen und sicher nutzbar seien. Der Konzern machte Fortschritte bei der Wiederherstellung, priorisierte aber Kundensysteme, Bestellungen und Lieferungen. US-Behörden und Cybersicherheitsexperten führen…