Wie die USA Deutschlands Forschung finanzieren
Die Forschungskooperation zwischen Deutschland und den USA ist durch eine dezentrale Struktur und vielfältige Partnerschaften gekennzeichnet. Hier sind die wichtigsten Aspekte der US-finanzierten Kooperationen: Das wissenschaftlich-technologische Zusammenarbeitsabkommen (WTZ) von 2010 bildet die Grundlage für die deutsch-amerikanische Forschungskooperation[1]. Über 50 bilaterale Kooperationsvereinbarungen zwischen einzelnen Institutionen schaffen ein dichtes Netzwerk von Forschungsprojekten[9]. Ein Schwerpunkt der US-Finanzierung liegt im Bereich der gemeinsamen Nutzung von Großforschungsanlagen: – Die USA beteiligen sich finanziell am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY)[1][9]– US-Finanzierung für den Bau des Large Hadron Collider (LHC) am CERN, einschließlich der beiden großen LHC-Experimente[1]– Amerikanische Förderung des IceCube Neutrino-Teleskops am Südpol[9]– Finanzielle Beteiligung am Radioteleskop ALMA in Chile[9] Die USA konzentrieren dabei ihre Förderung auf spezifische Missionen und Forschungsfelder: Gesundheitsforschung – Umfangreiche Förderung durch die National Institutes of Health– Gemeinsame Initiativen in den Computational Neurosciences seit 2009[11]– 79 bilaterale Projekte zwischen 2009 und 2024 mit US-Finanzierung[12]…
