Cholesterinsenker Pitavastatin überwindet Chemotherapieresistenz bei triple-negativem Brustkrebs
Ein Forschungsteam der Korea University hat entdeckt, dass Pitavastatin, ein etabliertes Lipidsenkungsmittel, das anti-apoptotische Protein Mcl-1 direkt hemmt. Dieses Protein ist ein zentraler Überlebensfaktor für therapieresistente triple-negative Brustkrebszellen (TNBC). Pitavastatin eliminiert krebsstammzellähnliche Zellen, unterdrückt Metastasen und stellt die Sensitivität gegenüber Paclitaxel wieder her. Die Ergebnisse deuten auf eine mögliche Repurposing-Strategie für diese aggressive Krebsform hin. Hintergrund zu triple-negativem Brustkrebs Triple-negativer Brustkrebs (TNBC) ist eine der aggressivsten Brustkrebsformen. Er fehlt Rezeptoren für Östrogen, Progesteron und HER2, weshalb zielgerichtete Therapien nicht greifen. Die Behandlung basiert hauptsächlich auf zytotoxischer Chemotherapie wie Paclitaxel. Viele Patientinnen sprechen anfangs an, erleiden jedoch schnelle Rezidive durch krebsstammzellähnliche Zellen, die Chemotherapie überleben und Metastasen bilden. Mcl-1 spielt eine Schlüsselrolle bei der Apoptoseresistenz, Stammzellcharakteristika und Therapieresistenz. Wirkmechanismus von Pitavastatin Molekulare Docking-Simulationen und biophysikalische Assays zeigten, dass Pitavastatin spezifisch an die BH3-Bindungsstelle von Mcl-1 bindet. Dies destabilisiert das Protein, löst…


