FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis): Die Übersicht
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch das FSME-Virus verursachte, von Zecken übertragene Infektionskrankheit, die zu schweren neurologischen Komplikationen führen kann. Sie tritt vor allem in bestimmten Risikogebieten Europas auf, darunter Süddeutschland, Österreich, die Schweiz und Teile Osteuropas[8]. Übertragung und Risikofaktoren Das FSME-Virus wird hauptsächlich durch den Stich der Zecke Ixodes ricinus übertragen. Die Übertragung erfolgt rasch nach dem Stich, da das Virus im Speichel der Zecke enthalten ist. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung findet nicht statt. Nur in seltenen Fällen kann eine Infektion auch durch den Verzehr von Rohmilch infizierter Tiere erfolgen[7]. Krankheitsverlauf und Symptome FSME verläuft meist biphasisch. In etwa 70–90 % der Fälle bleibt die Infektion asymptomatisch oder beschränkt sich auf unspezifische Symptome[1]. Erste Phase (Prodromalphase): Zweite Phase (neurologische Manifestation):Nach einem fieberfreien Intervall von einigen Tagen bis Wochen kommt es bei etwa einem Drittel der symptomatischen Patienten zu einer erneuten Verschlechterung…
