Laborwerte belegen Hepatitis-A-Risiko durch Obst und Gemüse
Gefahr aus der Tiefkühltruhe: Eine steigende Zahl von Hepatitis-A-Infektionen durch kontaminierte Lebensmittel beunruhigt Gesundheitsexperten. Die Viren können durch verunreinigtes Wasser oder mangelhafte Hygiene auf Obst und Gemüse gelangen. Diagnostische Maßnahmen Blutuntersuchungen – Die Diagnose erfolgt primär durch den Nachweis von IgM-Antikörpern (Anti-HAV-IgM) im Blut[1][4].– Erhöhte Leberwerte, insbesondere Transaminasen (GOT und GPT), weisen auf eine Leberentzündung hin[4]. Weitere Tests – Eine HAV-PCR im Blut kann die Infektion bereits vor dem Auftreten von Antikörpern nachweisen[5].– Stuhlproben können zum direkten Virusnachweis verwendet werden[2]. Verlaufskontrolle – IgG-Antikörper entwickeln sich im späteren Verlauf und bleiben lebenslang bestehen[3].– Die höchste Ansteckungsgefahr besteht 1-2 Wochen vor bis eine Woche nach Symptombeginn[5]. Die Inkubationszeit beträgt 2-6 Wochen, weshalb die Rückverfolgung der Infektionsquelle oft schwierig ist[5]. Eine vollständige Genesung ist in den meisten Fällen zu erwarten[6]. Quellen:[1] Hepatitis A – Erkrankungen der Leber, der Gallenblase und der … https://www.msdmanuals.com/de/profi/erkrankungen-der-leber-der-gallenblase-und-der-gallenwege/hepatitis/hepatitis-a[2]…
