USA verlassen die WHO per Dekret
Die USA haben gestern einen drastischen Schritt in ihrer Gesundheitspolitik vollzogen: Präsident Trump unterzeichnete eine Exekutivorder zum Austritt der Vereinigten Staaten aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO)[1]. Die Entscheidung wird mit mehreren schwerwiegenden Vorwürfen gegen die WHO begründet. Insbesondere kritisieren die USA die Handhabung der COVID-19-Pandemie durch die Organisation sowie deren mangelnde Unabhängigkeit von politischer Einflussnahme durch Mitgliedsstaaten[1]. Ein weiterer zentraler Kritikpunkt sind die als unverhältnismäßig empfundenen Zahlungsverpflichtungen der USA. Das Weiße Haus verweist dabei auf den Vergleich mit China, das trotz einer um 300 Prozent größeren Bevölkerung fast 90 Prozent weniger an die WHO zahlt[1]. Die Exekutivorder sieht konkrete Sofortmaßnahmen vor. Sämtliche künftige Zahlungen und Unterstützungsleistungen an die WHO werden eingestellt, und US-Regierungspersonal sowie Auftragnehmer werden von WHO-Projekten abgezogen[1]. Das Außenministerium wurde angewiesen, alternative Partner für die bisher von der WHO wahrgenommenen Aufgaben zu identifizieren[1]. Während des laufenden Austrittsprozesses werden die…
