KI revolutioniert Behandlung von Keratokonus: Früherkennung verhindert Sehverlust bei jungen Erwachsenen
Forscher haben eine KI-Methode entwickelt, die präzise vorhersagt, welche Patienten mit Keratokonus eine sofortige Behandlung benötigen, um eine Verschlechterung des Sehvermögens zu stoppen. Die Ergebnisse wurden auf dem 43. Kongress der European Society of Cataract and Refractive Surgeons (ESCRS) in Kopenhagen präsentiert. Keratokonus, eine Erkrankung, die die Hornhaut verformt und bis zu 1 von 350 Menschen betrifft, tritt meist bei Teenagern und jungen Erwachsenen auf und kann unbehandelt zu schweren Sehbehinderungen oder Hornhauttransplantationen führen. Die Studie, durchgeführt am Moorfields Eye Hospital und der University College London, analysierte 36.673 OCT-Scans (optische Kohärenztomographie) von 6.684 Patienten sowie zusätzliche klinische Daten. Der KI-Algorithmus konnte bereits nach dem ersten Besuch bei zwei Dritteln der Patienten eine niedrige Risikogruppe identifizieren, die weiterhin nur überwacht werden muss, und bei einem Drittel eine hohe Risikogruppe, die prompt mit Crosslinking behandelt werden sollte. Mit Daten aus einem zweiten…


