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80 Krankenhäuser vor Insolvenz

Welche Krankenhäuser sind 2024 von Schließungen bedroht? Laut KI-Recherchen sind 2024 vor allem kleinere Krankenhäuser und Standorte von privaten oder freigemeinnützigen Trägern von Schließungen bedroht: – Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) schätzt, dass es 2024 rund 80 Krankenhausinsolvenzverfahren geben wird, deutlich mehr als die 33 Verfahren im Jahr 2023.[1] Insolvenzverfahren führen nicht zwangsläufig zu Schließungen, können aber Standortschließungen nach sich ziehen. – Gesundheitsminister Lauterbach sprach zuletzt von möglichen 100 bis 130 Krankenhausinsolvenzen für 2024.[1] – 2023 wurden im Rahmen von Insolvenzverfahren 7 Klinikstandorte geschlossen, alle von privaten oder freigemeinnützigen Trägern.[1] – Besonders viele Insolvenzverfahren gab es 2022/23 in Nordrhein-Westfalen (10), Bayern (6) und Rheinland-Pfalz (5).[1] – Kleinere regionale Krankenhäuser, die bisher oft defizitär wirtschaften mussten, sind stärker von Schließungen bedroht. Lauterbach will ihre Existenz jedoch durch Pauschalen für Basisleistungen und Zuschüsse sichern.[5] Die geplante Krankenhausreform soll zwar ein „ungeordnetes Krankenhaussterben“ verhindern,… 

Wie Lauterbach die Krankenhausreform finanzieren will

Welche Maßnahmen plant Lauterbach konkret zur Finanzierung der Krankenhäuser? Karl Lauterbach plant folgende konkrete Maßnahmen zur Finanzierung der Krankenhäuser: Einführung von Vorhaltepauschalen Das bisherige System der Fallpauschalen soll abgeschafft werden. Stattdessen erhalten Krankenhäuser Vorhaltepauschalen, um ihre Existenz unabhängig von der Fallzahl zu sichern. Damit soll der Anreiz für ökonomisch motivierte Überbehandlungen entfallen.[2] Bereitstellung zusätzlicher Liquidität 2024  Für das Jahr 2024 will Lauterbach 6 Milliarden Euro zusätzliche Liquidität für Krankenhäuser bereitstellen, um ein „ungeordnetes Krankenhaussterben“ zu verhindern. Außerdem sollen Tariferhöhungen 2024 rückwirkend ausgeglichen werden.[4] Anpassung des Landesbasisfallwerts 2025 Der Landesbasisfallwert, eine wichtige Grundlage für die Bezahlung der Kliniken, soll 2025 so angepasst werden, dass es den Krankenhäusern nachhaltig hilft.[4]  Finanzierung über Länder und Krankenkassen Die Finanzierung der Krankenhäuser soll sich weiterhin auf die Bundesländer für Investitionskosten und die gesetzlichen Krankenkassen für Betriebskosten aufteilen.[2] Lauterbach räumt ein, dass die Umsetzung der Reform… 

IVDR 2024 Labormedizin

Die In-vitro-Diagnostika-Verordnung (IVDR) hat 2024 weitreichende Auswirkungen auf die Labormedizin. Hier sind die wichtigsten Punkte: Die EU hat die Übergangsfristen für die Umsetzung der IVDR verlängert, um Engpässe bei In-vitro-Diagnostika zu vermeiden.[3] Die Fristen wurden aufgrund des Mangels an benannten Stellen und der Herausforderungen für Hersteller bei der Zertifizierung ihrer Produkte nach IVDR ausgedehnt.[5] Für medizinische Labore gelten ab 2024 neue Anforderungen für ihren Qualitätsmanagementsysteme und die Dokumentation von In-house-Tests (Inhouse-IVD).[1] Sie müssen die grundlegenden Sicherheits- und Leistungsanforderungen der IVDR erfüllen und ihr QM-System entsprechend der ISO 15189 oder nationalen Vorgaben anpassen.[1][2] Eine Akkreditierung nach ISO 15189 ist jedoch nicht zwingend erforderlich.[1] Labore müssen ihre Inhouse-Tests priorisieren und entscheiden, ob sie weiterhin angeboten, durch zugelassene Tests ersetzt oder selbst als CE-IVD zertifiziert werden sollen.[1] Gibt es ein äquivalentes Produkt auf dem Markt, muss der Inhouse-Test eingestellt oder zertifiziert werden.[1] Die… 

Lauterbach will Rettungsdienst reformieren

Karl Lauterbach, the Federal Minister of Health, has presented comprehensive reform plans for emergency medical services in Germany. The key points are: ## Uniform Standards and Quality Guidelines Uniform guidelines for the organization, scope of services, quality, and remuneration of emergency medical services are to be created nationwide. This includes minimum standards for personnel, qualifications, and equipment[1][4]. The goal is transparent, high-quality, and needs-based preclinical emergency care[1][4]. ## Digitization and Networking A digital real-time register of available resources is to be established to better manage patients[1]. The emergency dispatch centers are to be networked with the appointment scheduling centers of the statutory health insurance physicians' associations to redirect those seeking help depending on the case[3]. ## New Structures and Powers The federal states are to streamline the coordination of emergency medical services, aiming for one dispatch center per 1 million inhabitants[1]. Emergency medical services are to receive more powers, e.g., for the dispensing of medications and prescriptions[5]. ## Adjusted Remuneration Remuneration is to consist of a readiness and performance component, with nationwide fees… 

Tuberkulose in Deutschland 2024

Die Tuberkulose (TB) bleibt in Deutschland eine relevante Gesundheitsherausforderung. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) wurden 2023 insgesamt 4.481 TB-Fälle gemeldet, ein Anstieg gegenüber den Vorjahren.[4] Besonders besorgniserregend ist der Zuwachs an medikamentenresistenten TB-Fällen auf 208 Fälle, was hauptsächlich auf Zuwanderung aus der Ukraine zurückgeführt wird.[4] Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und Experten betonen, dass multiresistente TB eine komplexe Herausforderung darstellt, die eine ganzheitliche Herangehensweise in Bezug auf Epidemiologie, Übertragung, Prävention, Diagnose und Behandlung erfordert.[3] Fortschritte bei neuen Medikamenten und Diagnostik sind erforderlich, um die Ausbreitung einzudämmen.[3] Das Deutsche Zentralkomitee zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK) und das RKI organisierten anlässlich des Welttuberkulosetages 2024 eine Fachtagung zu aktuellen Konzepten und Herausforderungen bei der TB-Bekämpfung.[2] Experten betonten die Notwendigkeit internationaler Zusammenarbeit und effektiver Kontaktpersonennachverfolgung.[2] Insgesamt bleibt die TB trotz Behandlungsmöglichkeiten eine bedeutende öffentliche Gesundheitsherausforderung in Deutschland, die entschlossenes Handeln erfordert, um die Ausbreitung, insbesondere resistenter… 

Bird flu out of control

  • News

Die Vogelgrippe-Situation im Jahr 2024 ist alarmierend. Hier die wichtigsten Fakten: ## Beispielloser Ausbruch bei Vögeln und Säugetieren Der seit 2020 andauernde Vogelgrippe-Ausbruch durch das H5N1-Virus ist der größte jemals dokumentierte. Er zeichnet sich durch eine beispiellose geografische Ausbreitung auf allen Kontinenten außer Ozeanien und eine kontinuierliche ganzjährige Zirkulation aus.[4] Neu ist auch die Ausweitung auf über 40 Säugetierarten wie Seelöwen, Robben und Nerze. ## Erste Infektionen bei Nutztieren Im März 2024 wurden in den USA erste Infektionen bei Milchkühen nachgewiesen – eine überraschende Entwicklung, da man Rinder für nicht anfällig hielt.[3] In Deutschland gab es bisher keine Fälle bei Nutztieren, aber intensive Überwachung.[2] ## Massentötungen zur Seuchenbekämpfung Zur Eindämmung wurden allein in Deutschland 2024 über 32.000 Vögel getötet, darunter 30.000 Hennen in einem Betrieb.[1] Im Vorjahr waren es 1,4 Millionen Tiere, 2016/17 über 500.000 Küken.[1] ## Warnung vor Pandemie-Gefahr… 

Tumor markers in liver cancer

The most important tumor marker for the detection of liver cancer is alpha-fetoprotein (AFP). [1][3] AFP is a glycoprotein that is normally found in high concentrations only during embryonic development. In adults, an elevated AFP level can indicate hepatocellular carcinoma (HCC), the most common form of liver cancer. [1] However, the AFP value alone is not sufficient for a diagnosis, as it can also be elevated in other liver diseases such as liver cirrhosis or hepatitis. Therefore, the AFP level is used in combination with imaging techniques such as ultrasound, CT, or MRI for diagnosis. [1][3] ## Other possible tumor markers Recent studies suggest that the proteins TIM-3 and CD38 on natural killer cells (NK cells) could be potential tumor markers for the development of liver cancer after hepatitis C infection. [5] However, further research is needed to confirm their clinical relevance. Overall, AFP currently remains the most important and most common… 

A Brief History of Laboratory Medicine

The history of laboratory medicine is a fascinating journey through time, showing how medical diagnostics have evolved from simple methods to highly complex procedures. Middle Ages to 17th Century: In the Middle Ages, urine examination was a common diagnostic method. The urine was checked for color, smell, and even taste to diagnose diseases such as diabetes mellitus¹. In the late 17th century, Anton van Leeuwenhoek's first light microscope made it possible to visualize microorganisms for the first time¹. 19th Century: The 19th century marked the birth of clinical chemistry. In 1840, Johann Lukas Schönlein introduced the first chemical assistant position at the Charité in Berlin, promoting the development of clinical chemistry as an independent field¹. During this time, medicine and natural sciences began to unite, laying the foundation for modern laboratory medicine together. 20th Century: The introduction of the Polymerase Chain Reaction (PCR) by biochemist Kary… 

Switzerland: Association brings medical practice and research together

Doctors at Aargau hospitals can in future apply for research time via the "Association for Medical Research and Innovation in the Canton of Aargau". For 6 to 24 months, they can then conduct research part-time together with teams at ETH Zurich, Empa, or the Paul Scherrer Institute (PSI). Advances in medical research and innovation benefit from close collaboration between doctors on the one hand and researchers on the other. However, due to increasing time and cost pressures in daily clinical practice, it is difficult for medical professionals to actively participate in research projects. Thus, their everyday clinical experience is missing in the academic world. Conversely, without the involvement of medical professionals, the adoption of new scientific findings into practice is delayed. Three hospitals in the canton of Aargau and three institutions of the ETH domain are now jointly addressing this problem. On June 3, 2024, Kantonsspital Aarau AG, Kantonsspital Baden...

Pharmacy Reform: President of DGKL Warns Against Useless Fake Tests

Anlässlich des von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) angekündigten Apotheken-Reformgesetzes (ApoRG) bietet der Präsident der Deutschen Gesellschaft für klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin e.V. (DGKL), Harald Renz, Deutschlands Apotheken und dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) die Zusammenarbeit an. Gleichzeitig fordert er genauere Regularien im Bereich der sogenannten Lifestyle-Testungen – und warnt vor „Fake-News“ beim Marketing auf Kosten der Patientinnen und Patienten. Der Mediziner Renz ist Direktor sowie Professor am Institut für Labormedizin und Pathobiochemie, Molekulare Diagnostik der Philipps Universität Marburg. Interview bei DGKL News  lesen