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CT Coating AG and Donut Lab: European Breakthrough Challenges Global Battery Dominance

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Helsinki/Berlin – With the current date marking February 21, 2026, the global battery sector faces a potential turning point starting Monday: Finnish startup Donut Lab will begin releasing independent test results from the VTT Technical Research Centre of Finland on its all-solid-state battery technology. Already integrated into production vehicles from Verge Motorcycles, the innovation promises to reshape electric mobility through superior energy density, rapid charging and extended lifespan, positioning Europe ahead of established leaders in the United States and China. Donut Lab, based in Espoo, unveiled its Donut Battery at CES in January 2026 as the world’s first all-solid-state battery ready for serial production in vehicles. The technology powers the updated Verge TS Pro electric motorcycle, with deliveries starting in the first quarter of 2026. Customers can select modular packs of 20.2 kWh or 33.3 kWh, delivering ranges up to… 

Supreme-Court-Urteil entlastet deutsche Pharmaindustrie nur kurzfristig

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Die Entscheidung des US-Supreme Court vom 20. Februar 2026, mit der die umfangreichen Zölle von Präsident Donald Trump unter dem International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) für rechtswidrig erklärt wurden, bringt der deutschen Pharmabranche eine spürbare, aber vorübergehende Entlastung. Die breiten Importzölle, die seit 2025 galten und EU-Exporte mit bis zu 15 Prozent belasteten, fallen weg. Dennoch bleibt die Lage prekär: Sektorale Zölle unter anderen Gesetzen wie Section 232 bestehen fort, und die US-Regierung kündigt bereits alternative Maßnahmen an. Branchenverbände fordern dringend stabile Rahmenbedingungen, um Lieferketten und Investitionen nicht zu gefährden. In einem 6:3-Urteil stellten die Richter fest, dass Trump seine Befugnisse überschritten habe. Das IEEPA erlaube keine unilateralen Zölle, da die Verfassung dem Kongress die alleinige Hoheit über Zölle und Steuern zuspreche. Betroffen sind vor allem die sogenannten „Liberation Day“-Zölle und reziproken Abgaben, die auf nationale Notstände wie Drogenhandel… 

Bial-Stiftung vergibt mit 350.000 Euro dotierten Biomedizin-Preis 2025

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Die Bial Foundation zeichnet am Montag, 24. Februar 2026, in Porto eine herausragende biomedizinische Forschungsarbeit mit dem Bial Award in Biomedicine 2025 aus. Der mit 350.000 Euro dotierte Preis geht an eine in den vergangenen zehn Jahren veröffentlichte Arbeit von außergewöhnlicher wissenschaftlicher Qualität und Relevanz. Die Jury unter Vorsitz von Ralph Adolphs (California Institute of Technology) hat aus 58 Nominierungen aus 18 Ländern die Preisträger ausgewählt. Die offizielle Bekanntgabe erfolgt bei einer hybriden Preisverleihung um 18 Uhr (WET) im Gebäude Abel Salazar der Universität Porto (Bial Foundation, 20. Februar 2026). Der Award wird alle zwei Jahre in ungeraden Jahren vergeben und wechselt sich mit dem Prémio Bial de Medicina Clínica ab. Er richtet sich an empirische Arbeiten im breiten biomedizinischen Bereich, die in peer-reviewed Fachzeitschriften erschienen sind. Die internationale Jury setzt sich aus Vertretern des European Research Council, der European… 

Jugendlicher Cannabiskonsum verdoppelt Risiko für psychotische und bipolare Störungen

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Jugendliche, die Cannabis konsumieren, haben ein deutlich erhöhtes Risiko, bis zum jungen Erwachsenenalter an schweren psychischen Erkrankungen zu erkranken. Das zeigt eine große Längsschnittstudie, die am 20. Februar 2026 in JAMA Health Forum erschienen ist. Die Untersuchung folgte 463.396 Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren bis zum Alter von 26 Jahren. Wer im Vorjahr Cannabis konsumiert hatte, wies ein doppelt so hohes Risiko für neu auftretende psychotische Störungen und bipolare Störungen auf. Auch depressive und Angststörungen traten signifikant häufiger auf. Der Cannabiskonsum ging den psychiatrischen Diagnosen im Mittel 1,7 bis 2,3 Jahre voraus. Die Analyse basiert auf elektronischen Patientenakten aus Routineuntersuchungen in der Kinder- und Jugendmedizin zwischen 2016 und 2023. Anders als viele frühere Studien berücksichtigte sie jeglichen selbstberichteten Cannabiskonsum im Vorjahr – nicht nur intensiven Gebrauch oder Abhängigkeit. Selbst nach Berücksichtigung früherer psychischer Erkrankungen und anderer Substanzkonsum… 

Einmalige Toxin-Exposition in der Schwangerschaft erhöht Krankheitsrisiko über 20 Generationen

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Eine einmalige Exposition gegenüber einem toxischen Fungizid während der Schwangerschaft kann das Krankheitsrisiko für mehr als 20 nachfolgende Generationen erhöhen – und die vererbten Gesundheitsprobleme verschärfen sich mit zunehmender Generationsentfernung. Das zeigt eine neue Studie der Washington State University an Ratten, die das Verständnis epigenetischer transgenerationaler Vererbung von Krankheiten erheblich erweitert. Die Ergebnisse erschienen am 17. Februar 2026 in den Proceedings of the National Academy of Sciences. Forscher um Biologen Michael Skinner exponierten trächtige Ratten gegenüber Vinclozolin – einem Fungizid, das in der Landwirtschaft gegen Schimmel und Fäulnis eingesetzt wird – in einer Dosierung unterhalb typischer menschlicher Aufnahmemengen durch Ernährung. Die Folgen wurden über 20 Generationen verfolgt. Bereits in früheren Arbeiten hatte Skinners Team gezeigt, dass solche Expositionen Krankheitsrisiken über mindestens zehn Generationen vererben. In der aktuellen Studie blieben Nieren-, Prostata-, Hoden- und Ovarialerkrankungen über alle Generationen erhöht. Ab der… 

Amerika: Syphilis ähnliche Infektionskrankheiten vor 5000 Jahren

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Neue Belege aus alter DNA (aDNA) legen nahe, dass Krankheiten, die eng mit Syphilis verwandt sind, bereits vor mehr als 5000 Jahren existierten – und dass ein naher Verwandter der Krankheit seinen Ursprung wahrscheinlich in Amerika hatte, nicht in Europa. Das berichten Anthropologin Molly Zuckerman und ihre Doktorandin Lydia Bailey von der Mississippi State University in einem Kommentar, der am 19. Februar 2026 in Science erschien. Die Forscherinnen stützen sich auf jüngste paläogenomische Funde aus Kolumbien und Mexiko. Diese Entdeckungen verändern langjährige Debatten über die Herkunft und Evolution von Treponema pallidum – dem Erreger der Syphilis – und verwandten Treponematosen wie Frambösie und Bejel. Bislang galt die These, dass Syphilis mit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus nach Europa gelangte („Kolumbianische Hypothese“). Die neuen aDNA-Daten deuten jedoch darauf hin, dass Treponema-Arten bereits lange vor der europäischen Expansion in präkolumbischen Populationen Amerikas… 

Chemotherapie bei Hodenkrebs birgt anhaltende Nieren- und Herz-Kreislauf-Risiken

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Hodenkrebspatienten, die mit modernen cisplatinbasierten Chemotherapien behandelt wurden, tragen Jahrzehnte nach der Therapie ein erhöhtes Risiko für Nierenfunktionsstörungen, Bluthochdruck, erhöhte Cholesterinwerte und kardiovaskuläre Erkrankungen. Das zeigt die bisher größte real-world-Studie zu Langzeitfolgen zeitgenössischer Behandlungsregime. Die Ergebnisse erschienen am 13. Februar 2026 online im Journal of the National Comprehensive Cancer Network (JNCCN). Die multizentrische Untersuchung umfasste fast 800 Langzeitüberlebende aus acht großen nordamerikanischen Krebszentren, die mehr als zehn Jahre zuvor behandelt worden waren. Verglichen wurden die NCCN-empfohlenen Standardregime: vier Zyklen Etoposid plus Cisplatin (EPx4) sowie drei Zyklen Bleomycin, Etoposid und Cisplatin (BEPx3). Patienten, die EPx4 erhalten hatten, wiesen signifikant höhere Odds für Nierenfunktionsstörungen, Hörverlust und periphere Neuropathie auf als die BEPx3-Gruppe. Insgesamt zeigten fast 41 Prozent aller Überlebenden mindestens eine leichte Nierenfunktionseinschränkung, die stark mit der kumulativen Cisplatin-Dosis korrelierte. Eine reduzierte Nierenfunktion ging wiederum mit erhöhtem Risiko für Hypertonie, Hypercholesterinämie und… 

Zu wenig Schlaf erhöht Vorhofflimmern-Risiko bei Berufstätigen in den 50ern

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Zu kurzer Schlaf ist bei Menschen im Alter um die 50 Jahre mit einem deutlich höheren Risiko für Vorhofflimmern (atrial fibrillation, AF) verbunden. Das zeigt eine multizentrische Studie japanischer Forscher unter Leitung der Kumamoto University. Bei Personen im Rentenalter um die 70 Jahre konnte hingegen kein signifikanter Zusammenhang festgestellt werden. Die Untersuchung nutzte eine objektive Methode: Eine Woche lang trugen die Teilnehmer ein Holter-EKG mit integriertem Beschleunigungssensor, das Schlaf und Herzrhythmus kontinuierlich im Alltag erfasste. Analysiert wurden anonymisierte Daten von 36.363 Personen in den 50ern und 70ern – mit und ohne Vorhofflimmern. Bei den 50-Jährigen – dem typischen Höhepunkt der Berufstätigkeit – ging jede zusätzliche Schlafdauer-Minute mit einer messbaren Senkung des AF-Risikos einher. Kürzerer Schlaf war signifikant mit einem höheren Risiko assoziiert. Bei den 70-Jährigen fehlte ein klarer Zusammenhang. Längerer Schlaf reduzierte das Risiko generell, übermäßig langer Schlaf brachte jedoch… 

New England Biolabs Presents New Developments in NGS Sample Preparation at AGBT 2026

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New England Biolabs (NEB) stellt auf dem diesjährigen Advances in Genome Biology and Technology (AGBT) Meeting aktuelle Entwicklungen in der Probenvorbereitung für Next-Generation Sequencing (NGS) vor. Als Bronze-Sponsor des Kongresses präsentiert das Unternehmen Fortschritte im NEBNext-Portfolio, darunter Verbesserungen bei RNA-Sequenzierung, Long-Read-Sequenzierung, enzymatischer Methyl-Sequenzierung (EM-seq) sowie Workflows zur Überwachung infektiöser Erkrankungen. Das Treffen findet vom 23. bis 26. Februar 2026 im Signia by Hilton Bonnet Creek Hotel in Orlando, Florida, statt. NEB wird in der Sarasota Suite Präsentationen, Meetings und wissenschaftliche Vorträge abhalten. Zu den Highlights zählt die Einführung von NEBNext UltraShear Long Read – einer neuen enzymatischen Methode zur Fragmentierung von DNA in den Bereich von 2 bis 30 Kilobasen. Die Technologie soll Vorteile im Workflow, höhere Sequenziereffizienz und die Möglichkeit direkter Methylierungserkennung bieten. Weiterhin werden Daten zum kürzlich eingeführten NEBNext Low-bias Small RNA Library Prep Kit vorgestellt. Das Kit… 

IL-23p19-Inhibitor zeigt langfristig stabile Steroid-freie Remission bei Morbus Crohn

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Der monoklonale IL-23p19-Antikörper Omvoh (Mirikizumab) ermöglicht bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer aktiver Morbus Crohn eine anhaltende Steroid-freie Remission über drei Jahre. Neue Langzeitdaten aus der Phase-3-Studie VIVID-2, präsentiert am 19. Februar 2026 auf dem ECCO-Kongress in Stockholm, zeigen: Von den Patienten, die nach einem Jahr endoskopisches Ansprechen erreichten und die Therapie fortsetzten, blieben 92,4 Prozent klinisch in Remission und 91,2 Prozent steroidfrei. Zudem erfuhren 82,1 Prozent eine klinisch bedeutsame Besserung der Stuhldrang-Symptomatik (?3-Punkte-Reduktion auf der Urgency Numeric Rating Scale), 71,7 Prozent erreichten einen Score ?2. Die Daten stammen von Patienten, die in der Vorgängerstudie VIVID-1 nach 52 Wochen endoskopisch angesprochen hatten und in der offenen Verlängerung VIVID-2 kontinuierlich mit Omvoh 300 mg subkutan alle vier Wochen behandelt wurden. Auch Entzündungsmarker (CRP, fäkales Calprotectin) blieben langfristig reduziert. Das Sicherheitsprofil über drei Jahre entsprach dem bekannten Muster; häufigste Nebenwirkungen (?5 Prozent)…