Fenster in lebendes Gewebe ermöglicht kontinuierliche biologische Überwachung in Echtzeit
Mikrophysiologische Systeme und Organ-on-Chip-Technologien werden zunehmend zur Modellierung menschlicher Gewebe außerhalb des Körpers eingesetzt und bieten Alternativen zu Tierversuchen und traditionellen Zellkulturen. Die Überwachung der biologischen Aktivität innerhalb dieser Systeme bleibt jedoch eine Herausforderung. Herkömmliche Fluoreszenzbildgebung basiert typischerweise auf großen Mikroskopen, die weit vom Gewebe entfernt positioniert sind, was die kontinuierliche Beobachtung, Skalierbarkeit und Langzeitmessungen einschränkt. Darüber hinaus können wiederholte Handhabungen und Transfers physiologische Bedingungen stören und zu Variabilität führen. Obwohl Fluoreszenz eine leistungsstarke und weit verbreitete Erfassungsmethode ist, wurde ihre Integration in kompakte On-Chip-Plattformen durch die Größe optischer Komponenten und die begrenzte Systemintegration eingeschränkt. Basierend auf diesen Herausforderungen besteht eindeutig die Notwendigkeit, tief integrierte, miniaturisierte Fluoreszenzüberwachungssysteme für kontinuierliche In-situ-Messungen zu entwickeln. Forscher des KTH Royal Institute of Technology und des Karolinska Institutet Berichtet (DOI: 10.1038/s41378-025-01073-4) Am 12. November 2025 in Mikrosysteme und Nanotechnik Die Entwicklung eines vollständig integrierten mikrooptischen Systems zur kontinuierlichen Fluoreszenzüberwachung…

