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Masterkurs Kardiomyopathien und Herzinsuffizienz

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Die b.e.academy (netzwerk wissen) bietet in Kooperation mit der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) zwei neue Masterkurse zur kardiovaskulären Bildgebung an: Der interaktive Hands-on-Workshop richtet sich an Radiolog*innen und vermittelt praxisnah die Diagnostik von Kardiomyopathien, entzündlichen Herzerkrankungen (Myokarditis, Endokarditis, Perikarditis) sowie Herzinsuffizienz. Im Mittelpunkt stehen: Die Kurse sind von der AG Herz- und Gefäßdiagnostik der DRG anerkannt und können für die Zusatzqualifizierung Kardiovaskuläre Radiologie angerechnet werden. Sie erfüllen zudem die neuen Anforderungen für das Q2-Zertifikat (je 8 CME-Punkte pro Modalität). Wissenschaftliche LeitungProf. Dr. Christopher L. Schlett (Universitätsklinikum Freiburg)Prof. Dr. Ulrich Kramer (Rems-Murr-Kliniken Winnenden) Teilnahmegebühr645 € (ermäßigt 450 € für DRG-Mitglieder)inkl. Workshop-Material und Pausenverpflegung (ohne Übernachtung)Max. 26 Teilnehmer*innen Anmeldung ausschließlich online über:https://www.bendergruppe.com/veranstaltungsuebersicht/ Weitere Informationen und detailliertes Programm unter www.bendergruppe.com oder direkt bei der b.e.academy (be-academy@bendergruppe.com).

Higher blood vitamin C levels linked to better brain structure in older adults

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Ältere Menschen mit höheren Vitamin-C-Konzentrationen im Blutplasma weisen ein größeres Volumen an grauer Hirnsubstanz und eine stärkere funktionelle Konnektivität im sogenannten Default Mode Network auf. Das zeigt eine große Studie japanischer Forscher, die in der Fachzeitschrift PLOS One veröffentlicht wurde. Das Team um Haruka Nagaya von der Hirosaki University analysierte MRT-Aufnahmen und Blutwerte von 2.044 Japanern im Alter ab 65 Jahren. Nach Berücksichtigung von Einflussfaktoren wie Alter, Bildung und körperlicher Aktivität zeigte sich ein klarer Zusammenhang: Teilnehmer mit niedrigeren Vitamin-C-Spiegeln hatten ein geringeres Graumaterievolumen und eine schwächere Vernetzung im Default Mode Network – einem Hirnnetzwerk, das für Aufmerksamkeit, autobiografisches Gedächtnis und innere mentale Prozesse wichtig ist. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass eine ausreichende Vitamin-C-Versorgung die Hirngesundheit im Alter unterstützen und möglicherweise dem kognitiven Abbau entgegenwirken könnte. Die Autoren betonen jedoch, dass die Studie keine Kausalität beweist und weitere Untersuchungen… 

Ultrasensibler Bluttest sagt Rückfall und Überleben bei Kopf-Hals-Tumoren voraus

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Ein hochpräziser Bluttest kann bei Patienten mit HPV-assoziiertem Kopf-Hals-Krebs nach einer Operation Resttumor-DNA nachweisen und das Rückfallrisiko sowie die Überlebenschancen zuverlässig vorhersagen. Das zeigt eine Studie des Mass General Brigham Cancer Institute, die in der Fachzeitschrift Science Translational Medicine veröffentlicht wurde. Der Test HPV-DeepSeek erkennt zirkulierende Tumor-HPV-DNA im Blut mit hoher Sensitivität. In der Clear-HPVca-Studie mit 103 Patienten, die sich einer Operation unterzogen hatten, wiesen 23 Prozent der Probanden nach dem Eingriff noch nachweisbare Tumor-DNA auf. Diese Patienten hatten ein deutlich schlechteres Outcome: Nur 60 Prozent waren nach zwei Jahren rezidivfrei, verglichen mit 100 Prozent bei negativem Test. Die Überlebensrate lag bei 73 Prozent gegenüber 98 Prozent. Der Test erkannte Rückfälle im Durchschnitt sieben Monate früher als herkömmliche Methoden – bei manchen Patienten sogar bis zu 17,5 Monate im Voraus. Damit könnte er künftig helfen, die Nachbehandlung (z. B. Strahlentherapie… 

AI-Agents verbrauchen massiv mehr Tokens als erwartet

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KI-Agenten, die komplexe Aufgaben autonom erledigen sollen, sind deutlich teurer als gedacht. Sie verbrauchen bis zu 1000-mal mehr Tokens als einfache Code-Reasoning- oder Chat-Anwendungen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie des Stanford Digital Economy Lab. Die hohe Token-Nutzung entsteht vor allem durch den kontinuierlichen Aufbau des Kontextfensters: Jeder neue Schritt führt dazu, dass der Agent den gesamten bisherigen Verlauf erneut verarbeiten muss. Dadurch wächst der Kontext lawinenartig an. Besonders problematisch ist, dass der Token-Verbrauch kaum vorhersehbar ist – selbst bei identischen Aufgaben schwankten die Kosten um das bis zu 30-Fache. „Agenten sind nicht in der Lage, ihre eigenen Token-Kosten vorherzusagen. Das ist ein grundlegendes Hindernis für ergebnisbasierte Preismodelle“, erklärte Jiaxin Pei, einer der beteiligten Forscher. Modelle unterschätzen den Verbrauch systematisch, und auch für Menschen sei die Einschätzung schwierig. Die Studie „How Do AI Agents Spend Your Money? Analyzing and… 

Studie untersucht globale Häufigkeit von Multipler Sklerose nach Impfungen

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Impfungen können in extrem seltenen Fällen mit dem Auftreten von Multipler Sklerose (MS) in zeitlichem Zusammenhang stehen. Eine umfassende Analyse hat nun erstmals die globale Belastung durch impfassoziierte MS-Fälle systematisch untersucht. Die in der Fachzeitschrift Journal of Medical Virology veröffentlichte Studie (DOI: 10.1002/jmv.29591) wertete große internationale Datenbanken aus und identifizierte Berichte über MS-Erkrankungen nach verschiedenen Impfungen. Besonders häufig wurden zeitliche Assoziationen nach Impfungen gegen Hepatitis B, Influenza, Humane Papillomaviren (HPV) und COVID-19 beobachtet. Die Autoren um Ho Geol Woo von der Seoul National University Hospital betonen jedoch, dass die absolute Zahl solcher Fälle sehr gering ist. Das Risiko einer impfassoziierten MS liege deutlich unter dem Nutzen der Impfungen, die Millionen von Menschen vor schweren Infektionskrankheiten schützen. Dennoch sei eine sorgfältige Überwachung seltener neurologischer Nebenwirkungen wichtig, um Risikofaktoren besser zu verstehen und betroffene Personen frühzeitig zu erkennen. Die Studie liefert eine… 

Healthcare-Hosting: Behauptete Compliance oft schwer nachweisbar

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Viele Healthcare-Organisationen verlassen sich bei der Speicherung sensibler Patientendaten auf Cloud- und Hosting-Provider, die Compliance mit HIPAA, SOC 2 oder anderen Standards versprechen. Doch ob diese Zusagen tatsächlich belastbar sind, lässt sich häufig nur schwer überprüfen. Wie der Branchendienst Healthcare IT Today berichtet, fehlt es bei vielen Anbietern an transparenten und aktuellen Nachweisen für ihre Sicherheits- und Datenschutzmaßnahmen. Während Zertifizierungen wie SOC 2 Type II oder HITRUST häufig angegeben werden, sind die vollständigen Audit-Berichte selten einsehbar. Dies erschwert es Krankenhäusern, Kliniken und anderen Einrichtungen, echte Risiken zu bewerten. Experten raten, nicht nur auf Zertifikate zu vertrauen, sondern konkrete Nachweise wie aktuelle SOC-Berichte, detaillierte Risikoanalysen und klare Verträge mit Audit-Rechten zu verlangen. Besonders bei sensiblen Gesundheitsdaten sei eine reine „Compliance-Behauptung“ unzureichend. Der Artikel unterstreicht, dass in Zeiten steigender Cyberangriffe auf das Gesundheitswesen eine echte Überprüfbarkeit der Sicherheitsmaßnahmen von Hosting-Partnern entscheidend für… 

KI-Medizinratschläge beeinflussen Behandlungsentscheidungen der meisten Nutzer

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Fast zwei Drittel der Amerikaner, die Künstliche Intelligenz für medizinische Ratschläge nutzen, handeln danach, ohne einen Arzt zu konsultieren. Das ergab eine Umfrage des US-Versicherungsvermittlers eHealth unter mehr als 1.000 Personen. Etwa die Hälfte der Befragten hat bereits KI-Tools wie ChatGPT, Claude oder Gemini für medizinische Fragen genutzt. Mehr als 80 Prozent der Nutzer gaben an, den medizinischen Empfehlungen der KI zu vertrauen – 29 Prozent sogar vollständig. Mehr als 70 Prozent änderten auf Basis der KI-Ratschläge ihre Entscheidung, ob sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. 36 Prozent verzichteten demnach sogar ganz auf einen Arztbesuch. Die Umfrage zeigt ein hohes Vertrauen in die Technologie, obwohl wissenschaftliche Studien auf erhebliche Risiken hinweisen. Nutzer liefern häufig unvollständige Informationen, und kleinste Formulierungsunterschiede führen zu stark abweichenden Antworten. Experten warnen, dass dies zu falschen oder gefährlichen Entscheidungen führen kann. Die Studie unterstreicht die wachsende… 

Microsoft schränkt Claude Fable 5 intern ein

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Microsoft hat die Nutzung des neuen Anthropic-Modells Claude Fable 5 für seine eigenen Mitarbeiter stark eingeschränkt. Grund seuen Bedenken hinsichtlich der geänderten Datenaufbewahrungsrichtlinien von Anthropic, berichtet The Verge. Während das Modell für Kunden von GitHub Copilot und Microsoft Foundry schnell freigeschaltet wurde, steht es The Verge zufolge intern nicht im Modell-Auswahlmenü für Mitarbeiter zur Verfügung. Andere Claude-Modelle bleiben nutzbar, da sie unter Zero-Data-Retention-Regeln (ZDR) laufen. Claude Fable 5, das erste Modell der neuen Mythos-Klasse von Anthropic, erfordert zur Aktivierung neuer Sicherheitsklassifizierer eine temporäre Datenspeicherung. Anthropic behält Prompts und Ausgaben bis zu 30 Tage, in Einzelfällen bis zu zwei Jahre bei Verstößen gegen die Nutzungsrichtlinien. Microsofts Rechtsabteilung prüft derzeit, ob dies mit den strengen Anforderungen an den Schutz von Kundendaten und vertraulichen Informationen vereinbar ist. Das Unternehmen lehnte eine Stellungnahme ab. Die Einschränkung unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen großen Tech-Konzernen und… 

Antibiotikaresistenz-Mutationen verändern Wirts-Pathogen-Interaktionen

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Mutationen, die Bakterien gegen Antibiotika resistent machen, können gleichzeitig deren Fähigkeit zur Infektion des Wirts verbessern. Das zeigt eine Studie zu Pseudomonas aeruginosa, die in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht wurde. Forschende um Pablo Laborda vom Rigshospitalet in Kopenhagen beobachteten in klinischen Daten, dass Mutationen im oprD-Gen – klassisch mit Carbapenem-Resistenz assoziiert – auch ohne vorherige Behandlung mit diesen Antibiotika auftraten. Weitere Untersuchungen in Zellkultur- und Infektionsmodellen ergaben, dass der Verlust des Porins OprD die Bakterien weniger anfällig für Verklumpung im Schleim macht und ihnen ein effizienteres Überqueren der Atemwegsepithel-Barriere ermöglicht. Die Mutanten hafteten besser an Epithelzellen und zeigten veränderte Oberflächeneigenschaften, darunter eine veränderte elektrische Ladung. Dadurch entkamen sie der mechanischen Falle des Mukus und konnten schneller in tiefere Gewebeschichten vordringen. Dieser Effekt war auch in klinischen Isolaten nachweisbar und ließ sich durch Wiederherstellung des oprD-Gens umkehren. Die Ergebnisse zeigen,… 

Geschützte Mitochondrien-Funktion erklärt kognitive Resilienz bei Alzheimer-Pathologie

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Manche Menschen tragen die typischen Alzheimer-Merkmale wie Amyloid-Plaques und Tau-Veränderungen im Gehirn, bleiben aber bis ins hohe Alter kognitiv gesund. Ein neues systembiologisches Forschungsprojekt hat nun gezeigt, dass eine erhaltene mitochondriale Energieproduktion der entscheidende Schutzfaktor sein könnte. Die in der Fachzeitschrift „Communications Biology“ veröffentlichte Studie von Priyanka Baloni und Purba Mandal (Purdue University) analysierte fast 8.000 Proteine aus Hirngewebe von Personen mit klinischer Alzheimer-Erkrankung, asymptomatischer Alzheimer-Pathologie (AsymAD) und gesunden Kontrollen. Während bei Alzheimer-Patienten mitochondriale Stoffwechselwege wie die Elektronentransportkette, der TCA-Zyklus und die Fettsäureoxidation stark herunterreguliert waren, blieben diese in den resilienten Gehirnen trotz vergleichbarer Amyloid- und Tau-Belastung weitgehend intakt. Die Forscher vergleichen die Mitochondrien mit dem Motor eines Autos: Auch bei äußerlichen Schäden (Plaques und Tau) kann ein funktionierender Motor die Leistungsfähigkeit aufrechterhalten. NADH, ein zentraler Cofaktor der Energieproduktion, erwies sich als besonders wichtiger Marker für diese Resilienz. Die Ergebnisse…