Höhere Erfolgsrate durch einen einfachen Mundabstrichtest vor der IVF
Um herauszufinden, wer auf welche Hormonbehandlung am besten anspricht, untersuchten die Forscher die Genetik. Insgesamt 1.466 Frauen, die sich am Zentrum für Reproduktionsmedizin des Universitätsklinikums Skåne in Malmö, Schweden, einer IVF-Behandlung unterzogen, wurden in die Studie aufgenommen. Frauen mit Endometriose oder polyzystischem Ovarialsyndrom (PCOS) wurden ausgeschlossen. Von den 1.466 Frauen wurden 475 randomisiert zwei verschiedenen Hormonbehandlungen zugeteilt, der Rest diente als Kontrollgruppe. Ein Kandidatengen, das an der Befruchtung beteiligt ist, indem es die Wirkung des follikelstimulierenden Hormons (FSH) vermittelt, das bekanntermaßen eine wichtige Rolle bei der Eizellreifung spielt, war von besonderem Interesse und wurde durch Gensequenzierung kartiert. Die Studie ergab, dass Frauen mit einer bestimmten Variante des FSH-Rezeptor-Gens (FSHR), das die Wirkung des Hormons vermittelt, am besten auf die biologische Hormonbehandlung reagierten, während andere von der synthetischen Hormonform profitierten. „Wenn wir das genetische Profil der Frau im Voraus kennen, können…
