Helium shortage threatened by closure of Strait of Hormuz, impacting MRI scans and medical technology
Der anhaltende Konflikt im Nahen Osten und die faktische Sperrung der Straße von Hormuz durch den Iran haben nicht nur den Öl- und Gasmarkt erschüttert, sondern auch zu einem ernsthaften Engpass beim Edelgas Helium geführt. Experten warnen vor steigenden Kosten und möglichen Verzögerungen bei medizinischen Untersuchungen, insbesondere bei Magnetresonanztomographen (MRT). Helium wird als Nebenprodukt bei der Verflüssigung von Erdgas gewonnen und ist für die Kühlung supraleitender Magnete in MRT-Geräten unverzichtbar. Ein typischer Scanner enthält 1.500 bis 2.000 Liter flüssiges Helium, das die Magnete nahe dem absoluten Nullpunkt hält. Ohne ausreichende Kühlung droht ein sogenannter „Quench“ – der plötzliche Verlust der Supraleitfähigkeit und damit der Ausfall des Geräts. Katar gilt als einer der größten Helium-Produzenten weltweit und liefert nach Angaben des US Geological Survey etwa ein Drittel der globalen Versorgung. Die Produktion erfolgt hauptsächlich im Ras Laffan Industrial City, dem weltgrößten…


