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Multi-Omics. Symbolbild. Credits: Unsplash

Multi-Omics und „Aging Clocks“ für die weibliche reproduktive Gesundheit

Fortschritte in der Multi-Omics-Forschung und sogenannten biologischen Alterungsuhren (Aging Clocks) ermöglichen ein deutlich genaueres Verständnis des Alterns des weiblichen Fortpflanzungssystems. Statt allein das chronologische Alter oder den Zeitpunkt der Menopause zu betrachten, erfassen diese Methoden den biologischen Alterungsprozess auf molekularer Ebene und könnten künftig zu einer personalisierten Prävention und Therapie von Fertilitätsstörungen und altersbedingten Erkrankungen beitragen. Ein aktueller Übersichtsartikel im „Hepatology International“ (erschienen am 20. Mai 2026) fasst zusammen, wie epigenetische, transkriptomische, proteomische, metabolomische und mikrobiomische Daten zusammen ein umfassendes Bild des reproduktiven Alterns zeichnen. Im Zentrum steht der Alterungsprozess der Eierstöcke mit dem Verlust der Follikelreserve und dem Rückgang der Eizellqualität. Dieser wird durch mitochondriale Dysfunktion, genomische Instabilität, zelluläre Seneszenz, oxidativen Stress und chronische Entzündungsprozesse beschleunigt. Die Folgen reichen weit über die Fruchtbarkeit hinaus und erhöhen das Risiko für Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach der Menopause. Ähnliche degenerative Veränderungen betreffen… 

Raumfahrt schwächt Herzgewebe

Wissenschaftler der Johns Hopkins Medicine, die 48 biologisch hergestellte Herzgewebeproben von Menschen für 30 Tage auf der Internationalen Raumstation raumtransportierten, berichten von Beweisen, dass die geringe Schwerkraft im Weltraum das Gewebe geschwächt und seinen normalen Herzschlag im Vergleich zu erdgebundenen Proben aus derselben Quelle gestört hat. Die Wissenschaftler sagten, dass es dem Herzgewebe „im Weltraum wirklich nicht gut geht“ und dass das Gewebe an Bord der Raumstation mit der Zeit nur noch halb so stark schlage wie Gewebe aus derselben Quelle auf der Erde. Die Erkenntnisse, so heißt es, erweitern das Wissen der Wissenschaftler über die möglichen Auswirkungen der geringen Schwerkraft auf das Überleben und die Gesundheit von Astronauten während langer Weltraummissionen. Zudem könnten sie als Modelle für die Erforschung der Alterung des Herzmuskels und für entsprechende Therapiemöglichkeiten auf der Erde dienen. Ein Bericht über die Analyse der Gewebe durch… 

Schimmel befällt Astronauten der ISS

In der Vergangenheit  gab es in vielen Raumfahrzeugen  Probleme mit unbeabsichtigtem mikrobiellem Wachstum, da sie – ähnlich wie ein normales Zuhause auf der Erde – dazu neigen, die von Menschen abgegebene Feuchtigkeit einzufangen. Auf der ISS wird Staub normalerweise von den Menschen bei ihren täglichen Aktivitäten erzeugt. Wenn diese schwebenden Partikel jedoch nicht kontrolliert werden, können sie eine Reihe von negativen Gesundheitsproblemen für die Besatzung verursachen, wie Asthma oder Allergien, und Baumaterialien und Ausrüstung beschädigen.  Um sicherzustellen, dass die Staubwerte an Bord der ISS sorgfältig kontrolliert werden, müssen Astronauten jede Woche die Schutzgitter reinigen, die die Filter des Belüftungssystems der Raumstation abdecken. Im Rahmen dieser Studie wurden vier einzelne Vakuumbeutelproben des bei diesen Hausarbeiten gesammelten Staubs zur Untersuchung an Dannemillers Team geschickt.  Nachdem die Proben zwei Wochen lang bei unterschiedlicher relativer Luftfeuchtigkeit inkubiert worden waren, um ein Szenario zu simulieren,… 

Establishing Standards for Space Omics Technology

The pursuit of space exploration has led to significant advancements in various fields, including the study of biological organisms in space. As space agencies plan for human missions to the Moon and Mars, understanding the effects of space travel on living organisms is crucial for safe and effective crewed space exploration. One critical aspect of this research is the development of standards for space omics technology, which involves the study of biological molecules such as DNA, RNA, proteins, and metabolites in space. The Need for Standardization Space omics experiments are being conducted globally, involving model organisms and, more recently, humans. However, the lack of standardization in these experiments hinders the optimal extraction of actionable scientific discoveries from the data. The space environment presents unique stressors such as radiation, microgravity, and isolation, which affect biological organisms in various ways. To address…