Merck schließt milliardenschweren Pharma-Deal nach Forschungsrückschlägen ab
Darmstadt, 4. Juli 2025 – Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Merck KGaA hat mit der Übernahme des US-Biotechunternehmens SpringWorks Therapeutics für rund 3 Milliarden Euro den größten Pharma-Deal seit fast zwei Jahrzehnten vollzogen. Die Akquisition, am 1. Juli 2025 abgeschlossen, soll Mercks Position im lukrativen Markt für Krebsmedikamente stärken. Doch die Übernahme wirft Fragen auf: Ist sie ein strategischer Schachzug oder ein verzweifelter Versuch, die Lücken in der eigenen Forschung zu schließen? Kritiker*innen sehen in dem Deal ein Eingeständnis, dass Mercks interne Innovationskraft in den letzten Jahren stagniert ist. SpringWorks Therapeutics, ein in Stamford, Connecticut, ansässiges Unternehmen, spezialisiert sich auf zielgerichtete Krebstherapien, insbesondere für seltene Tumorerkrankungen. Mit der Übernahme sichert sich Merck vielversprechende Wirkstoffe wie Nirogacestat, ein Medikament zur Behandlung von Desmoid-Tumoren, das bereits Zulassungen in den USA erhalten hat. „Dieser Schritt beschleunigt das nachhaltige Wachstum unseres Gesundheitsgeschäfts“, erklärte Merck…

