Neue Ära der Gefäßforschung: Texas A&M entwickelt fortschrittlichen Gefäßchip
Blutgefäße sind komplexe Systeme mit Kurven, Verzweigungen und Verengungen, ähnlich einem urbanen Straßennetz. Doch in Labormodellen wurden sie bisher meist als einfache, gerade Strukturen dargestellt. Forscher der Abteilung für Biomedizinische Technik an der Texas A&M University haben nun eine innovative Gefäßchip-Methode entwickelt, die die komplexe Architektur menschlicher Blutgefäße realistisch nachbildet. Diese Technologie ermöglicht eine präzisere Untersuchung von Gefäßerkrankungen und bietet eine Plattform für die Arzneimittelentwicklung ohne Tierversuche. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift Lab on a Chip veröffentlicht und zieren die Titelseite der Mai-Ausgabe 2025. Gefäßchips sind mikrofluidische Geräte, die das menschliche Gefäßsystem auf mikroskopischer Ebene simulieren. Sie können patientenspezifisch gestaltet werden, um Blutfluss und Gefäßerkrankungen zu untersuchen sowie Medikamente zu testen. Jennifer Lee, Masterstudentin der Biomedizintechnik, entwickelte im Labor von Dr. Abhishek Jain einen fortschrittlichen Gefäßchip, der reale Gefäßstrukturen wie Verzweigungen, Aneurysmen oder Verengungen nachbildet. Diese Strukturen beeinflussen die…



