Peniskrebs: Blutwerte, Tumormarker, Prognose und Therapie
Peniskrebs ist eine seltene, aber ernst zu nehmende Krebserkrankung, die in Deutschland jährlich etwa 950 Männer betrifft[1]. Obwohl die Fallzahlen relativ gering sind, zeigt sich weltweit ein steigender Trend, besonders in Entwicklungsländern[6]. Ursachen und Risikofaktoren Der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Peniskrebs ist eine Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV), insbesondere den Subtypen 16 und 18. Diese Viren lassen sich in 30-50% der Peniskarzinome nachweisen[5]. Weitere Risikofaktoren sind mangelnde Genitalhygiene und chronische Entzündungen durch Vorhautverengungen[6]. Diagnostik und Biomarker Die Diagnose erfolgt zunächst durch eine gründliche körperliche Untersuchung und wird durch eine Gewebeprobe (Biopsie) gesichert[1]. Im Rahmen der Diagnostik werden verschiedene Biomarker und Laborparameter untersucht: Tumormarker und Laborwerte: – Das C-reaktive Protein (CRP) und die Blutkörperchen-Senkungsgeschwindigkeit dienen als Entzündungsmarker[4]– Spezifische Tumormarker wie CEA können bei der Verlaufskontrolle hilfreich sein[4] Aktuelle Therapieforschung Eine vielversprechende Entwicklung in der Behandlung des fortgeschrittenen Peniskarzinoms zeigt sich…

