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KI hilft bei der Entwicklung von Miniprotein-Schaltern für Arzneimittelziele

G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) befinden sich in der Plasmamembran, der Grenze zwischen Zellinnerem und -äußerem. Sie sind an nahezu allen physiologischen Prozessen unseres Körpers beteiligt – vom Sehen und Riechen bis hin zur Wahrnehmung von Adrenalin, Insulin, Nährstoffen und Medikamenten. Eine zentrale Herausforderung bestand darin, Moleküle zu entwickeln, die GPCRs in verschiedenen Kontexten ein- und ausschalten können. Dies würde nicht nur Einblicke in die Steuerung nahezu aller Körperfunktionen durch diese Rezeptoren ermöglichen, sondern auch neue Wege zur Entwicklung von Medikamenten für eine Vielzahl von Krankheiten eröffnen, für die es bisher keine Behandlungsmöglichkeiten gibt. Das  UW Medicine Institute for Protein Design  und  Skape Bio  leiteten eine neue Studie, die erstmals zeigte, dass KI zur computergestützten Entwicklung von Proteinen eingesetzt werden kann, um GPCRs zu aktivieren oder zu blockieren. Ihre Ergebnisse wurden am 21. Mai in Nature veröffentlicht . „Beim Proteindesign wird unser Verständnis davon, wie sich Proteine ??falten,… 

RKI-Bulletin: Mpox-Transmission in Deutschland anhaltend

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat in seinem Epidemiologischen Bulletin vom 21. Mai 2026 die aktuelle Lage zu Mpox und einem neuen Ebolafieber-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo dargestellt. Während Mpox in Deutschland weiterhin auf niedrigem Niveau zirkuliert, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Ausbruch in Zentralafrika zur gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite erklärt. In Deutschland wurden seit 2022 mehr als 4.500 Mpox-Fälle gemeldet, der Großteil davon (rund 3.700) im Ausbruchsgeschehen von Frühsommer bis Herbst 2022. Übertragungen erfolgten überwiegend im Rahmen sexueller Kontakte, insbesondere bei Männern, die Sex mit Männern haben (MSM) mit häufig wechselnden Partnern. Seit Sommer 2023 kommt es zu einer kontinuierlichen, aber deutlich geringeren Transmission. Im Jahr 2024 wurden etwa 280 Fälle registriert, 2025 rund 500. Ein starker Anstieg wie 2022 wird derzeit nicht erwartet, begrenzte Ausbrüche sind jedoch jederzeit möglich. Seroepidemiologische Untersuchungen zeigen eine erhebliche Untererfassung: Ein großer… 

Multi Omics Imagen simbólica Créditos Unsplash

Multi-ómicas y "relojes de envejecimiento" para la salud reproductiva femenina

Fortschritte in der Multi-Omics-Forschung und sogenannten biologischen Alterungsuhren (Aging Clocks) ermöglichen ein deutlich genaueres Verständnis des Alterns des weiblichen Fortpflanzungssystems. Statt allein das chronologische Alter oder den Zeitpunkt der Menopause zu betrachten, erfassen diese Methoden den biologischen Alterungsprozess auf molekularer Ebene und könnten künftig zu einer personalisierten Prävention und Therapie von Fertilitätsstörungen und altersbedingten Erkrankungen beitragen. Ein aktueller Übersichtsartikel im „Hepatology International“ (erschienen am 20. Mai 2026) fasst zusammen, wie epigenetische, transkriptomische, proteomische, metabolomische und mikrobiomische Daten zusammen ein umfassendes Bild des reproduktiven Alterns zeichnen. Im Zentrum steht der Alterungsprozess der Eierstöcke mit dem Verlust der Follikelreserve und dem Rückgang der Eizellqualität. Dieser wird durch mitochondriale Dysfunktion, genomische Instabilität, zelluläre Seneszenz, oxidativen Stress und chronische Entzündungsprozesse beschleunigt. Die Folgen reichen weit über die Fruchtbarkeit hinaus und erhöhen das Risiko für Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach der Menopause. Ähnliche degenerative Veränderungen betreffen… 

The new RNAanalyzer3 tool clearly displays the results of RNA structural analyses Image Aman Akash  University of Würzburg

KI-Tool RNAanalyzer3 analysiert RNA-Strukturen ganzheitlich

Wissenschaftler der Universität Würzburg haben ein neues computerbasiertes Analysewerkzeug entwickelt, das die Untersuchung von Ribonukleinsäuren (RNA) deutlich verbessert. Das Tool RNAanalyzer3 ermöglicht erstmals eine umfassende Betrachtung der RNA-Sequenz, -Struktur und -Motive im biologischen Kontext und steht Forschern weltweit kostenfrei zur Verfügung. Das Team um die Professoren Thomas Dandekar und Kathi Zarnack vom Lehrstuhl für Bioinformatik am Biocenter der Universität Würzburg hat das Programm in der Fachzeitschrift „Nucleic Acids Research“ vorgestellt. Im Gegensatz zu früheren Programmen, die meist nur einzelne Abschnitte einer RNA betrachten, analysiert RNAanalyzer3 die gesamte Molekülstruktur und berücksichtigt deren biologische Funktion. Das Tool funktioniert für RNA aus allen Lebewesen sowie aus Viren. Dadurch lassen sich beispielsweise menschliche Krankheitserreger direkt mit pflanzlichen Viren vergleichen, ohne das Analyseprogramm wechseln zu müssen. Die Ergebnisse werden nicht als reiner Buchstabencode (A, C, G, U) dargestellt, sondern als farbige, interaktive Struktur-Karten, auf denen… 

KI kann die Rente retten

Künstliche Intelligenz (KI) bietet Chancen, das deutsche Rentensystem trotz alternder Bevölkerung und sinkender Beitragszahler zu stabilisieren. Durch effizientere Verwaltung, bessere Prüfung von Sozialbeiträgen und die Einbeziehung von Produktivitätsfortschritten aus der Digitalisierung sehen Experten und Politiker einen Weg, die Finanzierung der gesetzlichen Rente langfristig zu sichern. Die Deutsche Rentenversicherung Bund (DRV Bund) setzt bereits konkret auf KI. Das Projekt KIRA – „Künstliche Intelligenz für risikoorientierte Arbeitgeberprüfungen“ – unterstützt die rund 1.700 Prüfer bei der Auswahl von Betrieben. Die KI scannt digitale Unterlagen auf Unregelmäßigkeiten wie fehlende oder falsche Beitragszahlungen, hebt Risikofälle hervor und ermöglicht eine gezieltere Prüfung. Ziel ist es, die jährlich etwa 400.000 Betriebsprüfungen effizienter und qualitativ hochwertiger zu gestalten. Dadurch sollen Beitragsausfälle minimiert und das Sozialversicherungssystem besser geschützt werden – ohne zusätzlichen Personalaufwand. Die Entwicklung wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) gefördert und soll den Fachkräftemangel abfedern,… 

La administración Trump ha trasladado a un médico estadounidense infectado con Ébola a Alemania en lugar de tratarlo en una instalación de biocontención de alta seguridad de EE. UU., exponiendo importantes lagunas en la preparación nacional para enfermedades infecciosas de alta peligrosidad. Donald Trump. Créditos: Casa Blanca

Trump traslada a ciudadano estadounidense infectado con ébola a Alemania

Berlin/Washington (LabNews Media LLC) – A U.S. medical missionary infected with the Bundibugyo strain of Ebola virus disease (EVD) has been evacuated to Berlin’s Charité University Hospital at the request of American authorities, rather than being treated on U.S. soil. The decision by the Trump administration to outsource care for one of its own citizens to a foreign hospital has drawn sharp criticism, raising questions about the United States’ capacity and willingness to manage high-consequence infectious diseases domestically amid ongoing cuts to global health infrastructure. Dr. Peter Stafford, a surgeon working with the Christian missionary organization Serge in the Democratic Republic of Congo (DRC), tested positive for Ebola after exposure while treating patients at Nyankunde Hospital in Bunia, eastern DRC. He was evacuated along with six high-risk contacts, including family members, and admitted to a specialized isolation unit at Charité… 

créditos labnewsai de LabNews Media LLC

Canadá invierte 6,8 millones de dólares en proyectos de IA en Alberta

Edmonton (LabNews Media LLC) – Die kanadische Bundesregierung fördert fünf Projekte in Alberta mit insgesamt 6,8 Millionen Dollar über die Regional Artificial Intelligence Initiative (RAII). Die Mittel sollen Innovation, Produktivität und die Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz stärken. Die Ankündigung erfolgte am 19. Mai 2026 durch die Ministerin für Notfallmanagement und Gemeinschaftsresilienz sowie zuständig für Prairies Economic Development Canada (PrairiesCan), Eleanor Olszewski. Die Investitionen zielen darauf ab, mehr als 70 Arbeitsplätze zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit Albertas sowie Kanadas insgesamt in der globalen KI-Landschaft zu erhöhen. Die RAII ist Teil der im Budget 2024 angekündigten 2,4 Milliarden Dollar schweren Strategie der Bundesregierung, Kanadas Vorteil in der Künstlichen Intelligenz auszubauen. PrairiesCan erhielt dafür 33,8 Millionen Dollar über fünf Jahre. Das Programm unterstützt sowohl rückzahlbare als auch nicht rückzahlbare Beiträge, um Unternehmen und Organisationen bei der Markteinführung neuer Technologien und der Adoption von… 

Créditos del Virus del Ébola CDC

Ébola en Alemania: Escasas estaciones de aislamiento especial (SIS)

Berlin (LabNews Media LLC) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Ebola-Ausbruch mit der Bundibugyo-Variante in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda als internationale gesundheitliche Notlage eingestuft. Ein infizierter US-Amerikaner wird zur Behandlung nach Deutschland verlegt, wo die Charité in Berlin Vorbereitungen trifft. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken bezeichnet das Risiko für die Bevölkerung hierzulande als äußerst gering und sieht derzeit keinen Handlungsbedarf. Experten und frühere Analysen werfen jedoch Fragen zur tatsächlichen Kapazität des deutschen Gesundheitssystems auf. Fachleute weisen auf begrenzte Behandlungsplätze, personelle Engpässe und Abhängigkeiten hin, die eine größere Herausforderung erschweren könnten. Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Wahrscheinlichkeit einer Einschleppung nach Deutschland weiterhin als sehr gering ein. Das Virus überträgt sich nicht durch die Luft, sondern durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter. Frühere Ausbrüche zeigten, dass eine Ausbreitung in einem gut strukturierten Gesundheitssystem wie dem deutschen rasch eingedämmt werden kann. Dennoch… 

USA finanzieren bis zu 50 Ebola-Behandlungszentren in Kongo und Uganda

Washington (Labnews Media LLC) – Die Vereinigten Staaten kündigen die Finanzierung von bis zu 50 Ebola-Behandlungszentren in den betroffenen Regionen der Demokratischen Republik Kongo (DRC) und Uganda an. Die Kliniken sollen eine schnelle Notfallversorgung, Screening, Triage und Isolationskapazitäten bereitstellen und zur Eindämmung des Ausbruchs beitragen. Die Mittel dienen der raschen Bereitstellung von medizinischer Versorgung, humanitärer Hilfe und weiterer kritischer Maßnahmen zur Ausbruchsreaktion. Die Finanzierung erfolgt vorwiegend über den Central Emergency Response Fund (CERF) der Vereinten Nationen, der vom UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) verwaltet wird. Das US-Außenministerium erklärte, die Zusage in den ersten Tagen des Ausbruchs solle ein klares Signal senden, dass die Vereinigten Staaten die Reaktion vollständig ausstatten und eng mit globalen Gesundheits- und humanitären Partnern zusammenarbeiten. Gesundheits- und Hilfskräfte an der Front könnten sich darauf verlassen, dass die USA alle verfügbaren Ressourcen mobilisieren. Die… 

Valion Bio presenta Entolimod para el síndrome de irradiación aguda a altos representantes del gobierno de EE. UU.

New York (Labnews Media LLC) – Valion Bio Inc. (NASDAQ: VBIO) hat am 14. Mai 2026 hochrangige Vertreter des U.S. Department of War und der Biomedical Advanced Research and Development Authority (BARDA) über seinen Wirkstoffkandidaten Entolimod zur Behandlung des Akuten Strahlensyndroms (ARS) informiert. Es handelte sich um das zweite Treffen mit leitenden Vertretern des Department of War innerhalb kurzer Zeit. Entolimod ist ein neuartiger Toll-like-Receptor-5-(TLR5)-Agonist, der NF-?B-Signale aktiviert und sowohl das Knochenmark als auch den Gastrointestinaltrakt vor Strahlenschäden schützt. Im Gegensatz zu den derzeit im nationalen Notfallvorrat gelagerten G-CSF-Präparaten (wie Neupogen, Neulasta und Leukine) bietet Entolimod einen dualen Gewebeschutz. Im Mittelpunkt des Briefings stand das Interesse an einer oralen Formulierung des Wirkstoffs. Eine solche Darreichungsform würde operationelle Vorteile in Massenunfall-Szenarien bieten und die Integration in den nationalen Vorrat sowie den Einsatz bei Militäreinsätzen erleichtern. Michael K. Handley, Chief Executive Officer…