Bluttest verspricht frühzeitige ALS-Erkennung
Neue Forschungsergebnisse von UCLA Health haben ergeben, dass ein einfacher Bluttest durch die Messung zellfreier DNA eine schnellere und genauere ALS-Diagnose ermöglichen könnte. Der nichtinvasive Test könnte es Neurologen nicht nur ermöglichen, andere neurologische Erkrankungen auszuschließen, sondern auch ALS früher zu erkennen, um eine bessere Behandlung zu ermöglichen und möglicherweise die Lebenserwartung zu erhöhen. Die in der Fachzeitschrift Genome Medicine veröffentlichte Studie ist die erste, die zellfreie DNA – DNA-Fragmente, die von sterbenden Zellen ins Blut freigesetzt werden – als potenziellen ALS-Biomarker testet. Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), allgemein als Lou-Gehrig-Syndrom bekannt, ist eine seltene und derzeit unheilbare neurodegenerative Erkrankung, die zum Verlust von Motoneuronen im Gehirn und Rückenmark führt. ALS tritt typischerweise bei Patienten im Alter zwischen 50 und 70 Jahren auf, wobei die Lebenserwartung nach der Erstdiagnose laut den National Institutes of Health nur zwei bis fünf Jahre beträgt. Obwohl ALS bei Menschen…






