Traumatische Hirnverletzungen erhöhen Demenzrisiko bei älteren Erwachsenen deutlich
Eine neue Studie, veröffentlicht am 6. Oktober 2025 in der Zeitschrift der kanadischen Ärztevereinigung (CMAJ) (DOI: 10.1503/cmaj.250361), zeigt, dass traumatische Hirnverletzungen (TBI) bei älteren Erwachsenen mit einem deutlich erhöhten Risiko für Demenz, verstärktem Bedarf an häuslicher Pflege und Aufnahme in Langzeitpflegeeinrichtungen verbunden sind. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit gezielter Präventionsmaßnahmen, insbesondere zur Reduzierung sturzbedingter Verletzungen, die in dieser Altersgruppe häufig vorkommen. Stürze als Hauptursache für TBI Traumatische Hirnverletzungen entstehen durch direkte oder indirekte Krafteinwirkungen auf den Kopf, wie Stürze oder Schleudertraumata, und können Symptome wie Bewusstlosigkeit, Amnesie, Desorientierung oder neurologische Beeinträchtigungen wie undeutliche Sprache oder Muskelschwäche verursachen. In Kanada erleiden etwa 1 Million Menschen über 65 Jahre im Laufe ihres Lebens eine TBI, wobei über 50 % der Fälle auf Stürze zurückzuführen sind. „Stürze sind eine der häufigsten Ursachen für Schädel-Hirn-Traumata bei älteren Erwachsenen und oft vermeidbar“, erklären Dr. Yu…
