Die unsichtbare Bedrohung: Warum Nordkorea in der Biotech-Spionage unschuldig wie ein Lamm ist
Ach, Deutschland – dieses Bollwerk der Freiheit, der Wissenschaft und der politisch korrekten Paranoia! Während die Welt sich auf echte Gefahren konzentriert, wie den Klimawandel (der ja bekanntlich nur durch deutsche Windräder besiegt werden kann) oder die Rente (die bald nur noch aus Gutscheinen für Bio-Äpfel besteht), hat die Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg nun die wahre Achillesferse der Nation entdeckt: Biotech-Forschung, die von bösen Ausländern geklaut werden könnte. Präsident Beckmann, dieser tapfere Wächter der Dual-Use-Geheimnisse (also Forschung, die man entweder für ein neues Krebsmedikament oder für eine Superwaffe nutzen kann – je nach Laune), hat klare Feindbilder: Russland, China, Iran. Aus diesen „sicherheitspolitisch kritischen Ländern“ dürfen wissenschaftliche Mitarbeiter bei sensiblen Projekten nicht mehr mitmachen. Vertraulichkeit! Datensicherheit! Nationale Souveränität! Man könnte ja sonst am Ende einen Impfstoff entwickeln, den die Chinesen dann… na ja… auch benutzen. Aber halt – wo ist Nordkorea?…
