Zum Inhalt springen

Sucht: Opioid-Krise erreicht Kanada

Erklärung der kanadischen Ministerin für psychische Gesundheit und Suchtkrankheiten und des stellvertretenden Gesundheitsministers zur Überdosis-Krise OTTAWA, ON, 27. März 2024 /CNW/ – Die Überdosis-Krise ist eine der schwerwiegendsten und beispiellosesten Bedrohungen der öffentlichen Gesundheit in der jüngsten Geschichte Kanadas. Sie wird durch das illegale Drogenangebot ausgelöst, das unvorhersehbar ist, sich schnell verändert und immer giftiger wird. Die Überdosis-Krise ist tragisch und hat verheerende Auswirkungen auf Einzelpersonen, Freunde und Familien im ganzen Land und lässt keine Gemeinde unberührt. Die heute veröffentlichten nationalen Daten zu opioid- und stimulanzienbedingten Schäden zeigen uns, dass die Zahl der opioidbedingten Todesfälle in Kanada weiterhin viel zu hoch ist. Jeden Tag sterben durchschnittlich 22 Menschen, und täglich werden etwa 80 Notaufnahmen wegen opioidbedingter Vergiftungen aufgesucht. Darüber hinaus gab es von Januar bis September 2023 33.015 Einsätze des Rettungsdienstes wegen vermuteter opioidbedingter Überdosierungen. Das sich schnell verändernde und… 

BVMed fordert eigenen Gesundheitsausschuss im Europäischen Parlament

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) fordert in seinem Positionspapier zur Europawahl am 9. Juni 2024 einen eigenen Gesundheitsausschuss im Europäischen Parlament, um den gestiegenen Stellenwert der Gesundheitsthemen abzubilden. Unter dem Titel „Medizintechnik-Standort Europa stärken“ ist es für den deutschen Medizintechnik-Verband besonders wichtig, dass Europa Lehren aus der Corona-Pandemie zieht, die Resilienz des Gesundheitssystems stärkt und damit […] BVMed fordert eigenen Gesundheitsausschuss im Europäischen Parlament

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) kostete 306 Milliarden Euro

Im Jahr 2023 beliefen sich die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) laut vorläufigen Berechnungen auf etwa 306 Milliarden Euro. Vergleicht man dies mit dem Jahr 2014, wo die Ausgaben noch bei rund 205 Milliarden Euro lagen, so zeigt sich ein Anstieg um mehr als 100 Milliarden Euro bzw. eine Zunahme von 50 Prozent innerhalb eines […] Für finanzielle Stabilität der GKV müssen Politik, Leistungserbringer und Kostenträger gemeinsam sorgen

Texas Cardiac Arrhythmia Institute am St. David’s Medical Center veranstaltet die internationale Konferenz über komplexe Herzrhythmusstörungen

Am 18. und 19. April 2024 wird das Texas Cardiac Arrhythmia Institute (TCAI) am St. David’s Medical Center sein siebtes internationales Symposium über komplexe Herzrhythmusstörungen, EPLive 2024, ausrichten. EPLive ist eine intensive, zweitägige Fortbildungsveranstaltung für Ärzte, Krankenschwestern und -pfleger, die sich mit der Behandlung komplexer Herzrhythmusstörungen befassen, bei denen das Herz in einem unregelmäßigen oder abnormen Rhythmus schlägt. Live-Fälle, die mit Expertenkommentaren aus dem hochmodernen elektrophysiologischen Zentrum im St. David’s Medical Center übertragen werden, dienen als primäres Lehrmittel.

BPI zum Medizinforschungsgesetz

„Für die pharmazeutische Industrie können vertrauliche Erstattungsbeträge, so wie sie der heute im Bundeskabinett verabschiedete Entwurf eines Medizinforschungsgesetzes vorsieht, lediglich in Einzelfällen relevant werden“, sagt Prof Dr. Jens Peters, Geschäftsfeldleiter Klinische Forschung beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). „Denn diese neue Regelung verursacht zusätzliche Kosten dadurch, dass pharmazeutische Unternehmen die höheren Listenpreise in den Handelsstufen und bei der Mehrwertsteuer permanent ausgleichen müssen. Wichtig ist vielmehr ein Bekenntnis zur Förderung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, welches sich in einem gesunden Preisgebilde widerspiegelt.“ Denn das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) führt dazu, dass Therapieinnovationen oft nicht mehr angemessen honoriert werden. Ein Zusatznutzen gegenüber einer zweckmäßigen Vergleichstherapie wird oft nicht mehr mit einem höheren Preis übersetzt. In sehr vielen Fällen bedeutet das schlichtweg, dass sich ein Zusatznutzen nicht mehr rechnet. In der weiteren Diskussion müssen daher vor allem die neuen AMNOG-Leitplanken und Kombi-Abschläge ins Visier genommen werden.… 

Laborwerte: TSH nur mit T3 und T4 bestimmen lassen

Der TSH-Wert (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) allein kann irreführend sein, weil er nur einen Teil des Schilddrüsenregelkreises widerspiegelt. TSH wird von der Hirnanhangdrüse produziert und regt die Schilddrüse an, die Hormone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Thyroxin) zu produzieren. Diese Hormone sind direkt für die Stoffwechselaktivität im Körper verantwortlich¹². Eine isolierte Messung des TSH-Wertes kann zwar einen ersten Hinweis auf eine Schilddrüsenfunktionsstörung geben, aber ohne die Bestimmung von T3 und T4 kann nicht beurteilt werden, ob tatsächlich eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse vorliegt². TSH kann normal sein, auch wenn T3 und T4 abnormal sind, was zu einer falschen Einschätzung der Schilddrüsenfunktion führen kann?. Daher ist es wichtig, alle drei Werte zu messen, um ein genaues Bild der Schilddrüsenfunktion zu erhalten und entsprechende Behandlungen einzuleiten?. Quellen:(1) Blutuntersuchung der Schilddrüse | TSH- & T3/T4-Werte abklären. https://www.deutsches-schilddruesenzentrum.de/wissenswertes/schilddruesendiagnostik/blutuntersuchungen/.(2) Schilddrüsenwerte: Zu hoch oder zu niedrig? (mit Tabelle)… 

Lab zur Pandemiebekämpfung geht an den Start

Das neue zukunftsweisende Leibniz-Lab „Pandemic Preparedness: One Health, One Future” verknüpft exzellente inter- und transdisziplinäre Forschung aus 41 Leibniz-Instituten. Dabei kooperieren Erreger-orientierte Wissenschaften (Virologie, Bakteriologie, Mykologie und Immunologie) zusammen mit weiteren Lebenswissenschaften wie der Ökologie erstmals deutschlandweit mit Gesundheitstechnologien, der Gesundheitsökonomie und der Bildungsforschung. Das Leibniz-Institut für Psychologie (ZPID) wird das Lab mit seiner Anwendung PsychOpen CAMA und in der Wissenschaftskommunikation unterstützen. Ein CAMA (Community Augmented Meta Analysis) ermöglicht den einfachen Zugriff und die automatisierte Reproduzierbarkeit von Metaanalysen in der Psychologie und verwandten Bereichen. Die Datenbank einer durchgeführten Metaanalyse wird in einem CAMA archiviert, um anderen Forschern als dynamische Ressource zugänglich und nützlich zu sein. Das neue Leibniz-Lab wird für drei Jahre mit drei Millionen Euro gefördert. Ziel ist es, zur Vorbereitung, Prävention und Reaktion auf künftige Pandemien die Forschungsarbeiten auf den genannten Gebieten zu bündeln und das erworbene Wissen… 

Neuer Laborwert zur besseren Erkennung von Entzündungserkrankungen

Ein erhöhter Verbrauch von Tryptophan kann bei einer Vielzahl chronischer Entzündungserkrankungen einen Hinweis auf minimale Restentzündung geben Tryptophan ist eine essentielle Aminosäure, das bedeutet, dass sie nicht vom Körper hergestellt werden kann, sondern mit der Ernährung zugeführt werden muss. Bei Menschen mit chronischen Darmentzündungen wird Tryptophan deutlich stärker als bei Gesunden verbraucht. Das haben vorangegangene Forschungsarbeiten, auch unter Beteiligung von Mitgliedern des Exzellenzclusters „Precision Medicine in Chronic Inflammation“ (PMI), gezeigt. Weitere Studien konnten dies ebenfalls bei einzelnen anderen Entzündungskrankheiten finden. Nun haben PMI-Clustermitglieder in einer systematischen Analyse zeigen können, dass dieser Tryptophanverbrauch als Folge der Entzündung bei einer Vielzahl chronischer Entzündungserkrankungen vorliegt. Ihre Ergebnisse haben die Forschenden vor kurzem im Fachjournal eBioMedicine veröffentlicht. Tryptophan bei den meisten chronischen Entzündungserkrankungen reduziert Das Kieler Team des Exzellenzclusters PMI hat dazu in den vergangenen zehn Jahren Blutproben von Patientinnen und -patienten massenspektrometrisch untersucht,… 

NHS: Digitale Patientenakte kann 1 Mio. Verschreibungsfehler verhindern

Durch die Einführung einer einzigen gemeinsamen digitalen Verschreibungsakte im gesamten NHS in England könnten jedes Jahr fast eine Million Arzneimittelfehler vermieden, bis zu 16.000 Patienten weniger geschädigt und jedes Jahr bis zu 22 Leben gerettet werden. Das schlägt eine Modellstudie vor, die online im BMJ erschien. Die Zahlen, die auf der Annahme basieren, dass ein solches System Medikationsfehler um mindestens 10 % und sogar um 50 % reduzieren könnte, könnten den Forschern zufolge auch Millionen Pfund für den britischen Gesundheitsdienst NHS einsparen. Zuvor veröffentlichte Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Verschreibungsfehler den NHS jedes Jahr 98 Millionen Pfund kosten, über 180.000 Betttage in Anspruch nehmen und zu etwa 1700 Todesfällen führen. Derzeit läuft eine große landesweite Initiative im Gesundheits- und Sozialwesen des NHS, um verschiedenen Informationssystemen den digitalen Austausch von Daten zu ermöglichen, was oft als Systeminteroperabilität bezeichnet wird, erklären die… 

MediciNova Receives a Notice of Allowance for a New Patent Covering MN-166 (ibudilast) for the Treatment of Macular Injury in Japan

LA JOLLA, Calif., March 26, 2024 (GLOBE NEWSWIRE) — MediciNova, Inc., a biopharmaceutical company traded on the NASDAQ Global Market (NASDAQ:MNOV) and the Standard Market of the Tokyo Stock Exchange (Code Number: 4875), today announced it has received a Notice of Allowance from the Japan Patent Office for a pending patent application which covers MN-166 (ibudilast) for the treatment of macular injury associated with progressive multiple sclerosis. MediciNova Receives a Notice of Allowance for a New Patent Covering MN-166 (ibudilast) for the Treatment of Macular Injury in Japan