Forscher von NYU Langone Health fanden heraus, dass eine Art des Zelltods, die durch die Ansammlung hochreaktiver Moleküle verursacht wird, das Wachstum von Lungentumoren hemmt. Dieser Prozess, Ferroptose genannt, hat sich entwickelt, um dem Körper zu ermöglichen, die Selbstzerstörung von Zellen einzuleiten, die aus verschiedenen Gründen übermäßigem Stress ausgesetzt sind. Dies betrifft auch Krebszellen, die ihrerseits Mechanismen entwickelt haben, die der Ferroptose entgegenwirken, sodass sie trotz des dadurch entstehenden Stresses ihr unkontrolliertes Wachstum fortsetzen können. Eine neue Studie, die am 5. November online in Nature veröffentlicht wurde, zeigte, dass eine experimentelle Behandlung die Wirkung des Proteins Ferroptose-Suppressorprotein 1 (FSP1) in Krebszellen blockierte und so das Tumorwachstum bei Mäusen mit Lungenadenokarzinom (LUAD) um bis zu 80 % reduzierte. Lungenkrebs ist weltweit die häufigste Krebstodesursache, wobei LUAD die häufigste Lungenkrebsart bei Nichtrauchern ist und etwa 40 % aller Fälle ausmacht. „Dieser erste Test eines…