Neue 3D-Bioprinting-Technik könnte Herstellung von künstlichem Gewebe revolutionieren
Ein Durchbruch in der Gewebeherstellung könnte die Medizin und Forschung nachhaltig verändern. Forschende am MIT haben eine neue 3D-Bioprinting-Technik entwickelt, die die Produktion von künstlichem Gewebe präziser, effizienter und reproduzierbarer macht. Diese Innovation, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Device, verspricht Fortschritte in der Gewebeentwicklung für Anwendungen wie Krankheitsmodellierung, Arzneimittelentwicklung und implantierbare Transplantate. Die Gewebeherstellung zielt darauf ab, die Struktur und Funktion biologischer Gewebe nachzubilden. 3D-Bioprinting, bei dem lebende Zellen, biokompatible Materialien und Wachstumsfaktoren Schicht für Schicht zu dreidimensionalen Strukturen verarbeitet werden, gilt als Schlüsseltechnologie. Bisherige Methoden, die auf additiver Fertigung und digitalen Modellen basieren, stoßen jedoch auf Grenzen: Sie fehlen oft an Prozesskontrolle, was zu Fehlern in den gedruckten Geweben und zu Materialverschwendung führt. Ein Team unter der Leitung von Ritu Raman, Assistenzprofessorin für Maschinenbau am MIT, und Bianca Colosimo von der Polytechnischen Universität Mailand hat nun eine neuartige Lösung vorgestellt.…





