Ebola in Deutschland: Kaum Sonderisoliertstationen (SIS)
Berlin (LabNews Media LLC) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Ebola-Ausbruch mit der Bundibugyo-Variante in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda als internationale gesundheitliche Notlage eingestuft. Ein infizierter US-Amerikaner wird zur Behandlung nach Deutschland verlegt, wo die Charité in Berlin Vorbereitungen trifft. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken bezeichnet das Risiko für die Bevölkerung hierzulande als äußerst gering und sieht derzeit keinen Handlungsbedarf. Experten und frühere Analysen werfen jedoch Fragen zur tatsächlichen Kapazität des deutschen Gesundheitssystems auf. Fachleute weisen auf begrenzte Behandlungsplätze, personelle Engpässe und Abhängigkeiten hin, die eine größere Herausforderung erschweren könnten. Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Wahrscheinlichkeit einer Einschleppung nach Deutschland weiterhin als sehr gering ein. Das Virus überträgt sich nicht durch die Luft, sondern durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter. Frühere Ausbrüche zeigten, dass eine Ausbreitung in einem gut strukturierten Gesundheitssystem wie dem deutschen rasch eingedämmt werden kann. Dennoch…

