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Ebola-Virus. Credits: CDC

Ebola in Deutschland: Kaum Sonderisoliertstationen (SIS)

Berlin (LabNews Media LLC) – Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat den Ebola-Ausbruch mit der Bundibugyo-Variante in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda als internationale gesundheitliche Notlage eingestuft. Ein infizierter US-Amerikaner wird zur Behandlung nach Deutschland verlegt, wo die Charité in Berlin Vorbereitungen trifft. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken bezeichnet das Risiko für die Bevölkerung hierzulande als äußerst gering und sieht derzeit keinen Handlungsbedarf. Experten und frühere Analysen werfen jedoch Fragen zur tatsächlichen Kapazität des deutschen Gesundheitssystems auf. Fachleute weisen auf begrenzte Behandlungsplätze, personelle Engpässe und Abhängigkeiten hin, die eine größere Herausforderung erschweren könnten. Das Robert Koch-Institut (RKI) schätzt die Wahrscheinlichkeit einer Einschleppung nach Deutschland weiterhin als sehr gering ein. Das Virus überträgt sich nicht durch die Luft, sondern durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten Infizierter. Frühere Ausbrüche zeigten, dass eine Ausbreitung in einem gut strukturierten Gesundheitssystem wie dem deutschen rasch eingedämmt werden kann. Dennoch… 

USA finanzieren bis zu 50 Ebola-Behandlungszentren in Kongo und Uganda

Washington (Labnews Media LLC) – Die Vereinigten Staaten kündigen die Finanzierung von bis zu 50 Ebola-Behandlungszentren in den betroffenen Regionen der Demokratischen Republik Kongo (DRC) und Uganda an. Die Kliniken sollen eine schnelle Notfallversorgung, Screening, Triage und Isolationskapazitäten bereitstellen und zur Eindämmung des Ausbruchs beitragen. Die Mittel dienen der raschen Bereitstellung von medizinischer Versorgung, humanitärer Hilfe und weiterer kritischer Maßnahmen zur Ausbruchsreaktion. Die Finanzierung erfolgt vorwiegend über den Central Emergency Response Fund (CERF) der Vereinten Nationen, der vom UN Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) verwaltet wird. Das US-Außenministerium erklärte, die Zusage in den ersten Tagen des Ausbruchs solle ein klares Signal senden, dass die Vereinigten Staaten die Reaktion vollständig ausstatten und eng mit globalen Gesundheits- und humanitären Partnern zusammenarbeiten. Gesundheits- und Hilfskräfte an der Front könnten sich darauf verlassen, dass die USA alle verfügbaren Ressourcen mobilisieren. Die…