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FDA genehmigt orales GLP-1-Medikament Foundayo zur Gewichtsreduktion

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat das orale GLP-1-Medikament Foundayo™ (Orforglipron) von Eli Lilly zur Behandlung von Adipositas und Übergewicht mit gewichtsbedingten Erkrankungen zugelassen. Es handelt sich um das erste und bisher einzige GLP-1-Präparat in Tablettenform, das unabhängig von Mahlzeiten und ohne Flüssigkeitsbeschränkungen zu jeder Tageszeit eingenommen werden kann. In der Phase-3-Studie ATTAIN-1 verloren Teilnehmer unter der höchsten Dosis von Foundayo im Durchschnitt 27,3 Pfund (12,4 Prozent ihres Körpergewichts) gegenüber 2,2 Pfund (0,9 Prozent) unter Placebo, wenn sie die Behandlung fortsetzten. Auch bei Berücksichtigung aller Teilnehmer betrug der Gewichtsverlust im Mittel 25 Pfund (11,1 Prozent). Zusätzlich verbesserten sich mehrere kardiovaskuläre Risikofaktoren wie Taillenumfang, Cholesterinwerte, Triglyzeride und Blutdruck. Foundayo ist das zweite zugelassene Adipositas-Medikament von Lilly. Es soll ab sofort über das Direktprogramm LillyDirect mit kostenloser Heimlieferung verfügbar sein. Für Versicherte mit kommerzieller Krankenversicherung ist es ab 25 US-Dollar pro Monat erhältlich, für… 

Pfizergate: Der Transparenzskandal um Ursula von der Leyens SMS

Der sogenannte Pfizergate-Skandal dreht sich um die mangelnde Transparenz bei der Aushandlung der milliardenschweren EU-weiten COVID-19-Impfstoffverträge mit Pfizer/BioNTech. Im Zentrum steht der Vorwurf, dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen 2021 persönlich per Textnachrichten (SMS) mit Pfizer-CEO Albert Bourla verhandelt habe – ohne ausreichende Dokumentation und spätere Offenlegung. Der Fall hat weitreichende Folgen für die Wahrnehmung von EU-Institutionen und steht in direktem Zusammenhang mit den aktuellen Gerichtsverfahren gegen Rumänien, Polen und Ungarn wegen nicht abgenommener Impfdosen. Ursprung des Skandals: Persönliche Diplomatie per SMS Im April 2021 berichtete die New York Times, dass von der Leyen über Wochen hinweg SMS und Telefonate mit Bourla ausgetauscht habe, um die Verhandlungen über den dritten großen EU-Pfizer-Vertrag voranzutreiben. Dieser Vertrag sah die Lieferung von bis zu 1,8 Milliarden Dosen (plus Optionen) vor – ein Volumen, das die EU-Bevölkerung bei weitem überstieg und später zu massiven… 

Pfizer-Gate: Überbestellungen von COVID-Impfstoffen in EU-Staaten

Das am Mittwoch ergangene Urteil des Brüsseler Gerichts erster Instanz gegen Rumänien und Polen wegen nicht abgenommener Pfizer/BioNTech-Impfstoffdosen ist kein Einzelfall. Mehrere EU-Mitgliedstaaten hatten nach dem Abflauen der Pandemie mit massiven Überbeständen zu kämpfen, die zu Millionen vernichteter Dosen, hohen finanziellen Verlusten und rechtlichen Auseinandersetzungen führten. Besonders betroffen waren osteuropäische Länder, die sich 2021 im Rahmen der zentralen EU-Beschaffung verpflichtet hatten, weit mehr Dosen zu ordern, als später benötigt wurden. Polen: Paralleler Fall mit höherem Streitwert Polen wurde zusammen mit Rumänien am 1. April 2026 in erster Instanz verurteilt, ausstehende Beträge für nicht abgenommene Dosen zu zahlen. Pfizer/BioNTech fordern von Polen etwa 1,4 Milliarden Euro (rund 6 Milliarden Z?oty) für rund 60 Millionen Dosen, die das Land 2022 verweigert hatte. Die polnische Regierung berief sich damals auf Force Majeure (u. a. den Krieg in der Ukraine) und massive Überbestände. Das… 

Rumänien zu Zahlung von rund 600 Millionen Euro an Pfizer verurteilt

Ein Tribunal des Brüsseler Gerichts erster Instanz (Tribunal de Première Instance francophone) hat Rumänien und Polen am Mittwoch in erster Instanz verurteilt, ausstehende Beträge für nicht abgenommene COVID-19-Impfstoffdosen des Herstellers Pfizer/BioNTech zu zahlen. Rumänien muss demnach etwa 600 Millionen Euro (rund 3 Milliarden Lei) für rund 29 Millionen Dosen überweisen – eine Entscheidung, die vollstreckbar, aber noch nicht rechtskräftig ist. Gesundheitsminister Alexandru Rogobete bezeichnete den zugrundeliegenden dritten EU-weiten Vertrag aus dem Mai 2021 als „ohne klare Fundamentierung der Notwendigkeit“ und nannte die Impfkampagne insgesamt einen „Misserfolg“. In einer Pressekonferenz am Mittwochabend erklärte Rogobete, die bestellte Menge von allein 29 Millionen zusätzlichen Pfizer-Dosen übersteige bei weitem den Bedarf der rumänischen Bevölkerung – selbst unter Einrechnung von Auffrischungsimpfungen. „Se vede de la distan?? c? dozele de vaccin doar de la Pfizer dep??esc cu mult popula?ia României, inclusiv cu rapel“, zitierte die Nachrichtenagentur… 

特朗普政府将一名感染了埃博拉的美国医生转运到德国,而不是在美国的最高安全生物遏制设施中进行治疗,这暴露了国内应对高危传染病的准备工作存在重大缺陷。唐纳德·特朗普。图片来源:白宫

悄然流失:特朗普的科学政策如何驱逐美国的科研人员

Eirliani Abdul Rahman博士已经超越了哈佛。这位拥有精英大学公共卫生博士学位的社会科学家,于2026年3月初获得了巴登-符腾堡州基金会的奖学金,来到曼海姆大学。原因:自2025年1月特朗普政府上台以来,美国学术自由的限制日益增加。“在曼海姆,我感觉多年来第一次在工作中感到安全和自由,”她解释道。Rahman此前曾在印度与诺贝尔和平奖得主Kailash Satyarthi一起,为反对儿童贩卖和性虐待工作了十多年,她并非个例——她代表了一个日益增长的趋势:美国科学家正在离开他们的国家,因为政治剥夺了他们研究的基础。始于个人故事,却是系统性危机的一部分。自特朗普重返白宫以来,政府已经大幅削减了主要的科研资助机构:国家…… 

Ultra-schnelle PCR und CRISPR-Tests: Innovative POC-Plattformen drängen auf den Markt

Neben der Baebies FINDER-Plattform etablieren sich weitere neuartige Point-of-Care-Systeme (POC), die molekulare Diagnostik noch schneller und breiter einsetzbar machen. Im ersten Quartal 2026 haben mehrere Hersteller FDA-Zulassungen oder Breakthrough-Device-Status für Technologien erhalten, die Ergebnisse in unter zehn Minuten liefern oder auf CRISPR-Basis ohne Laborinfrastruktur arbeiten. Besonders hervorzuheben ist das LEX VELO-System des britischen Unternehmens LEX Diagnostics. Es erhielt im Februar 2026 die FDA-510(k)-Zulassung und CLIA-Waiver für einen ultra-schnellen molekularen PCR-Test auf Atemwegserreger. Die Plattform liefert hoch-sensitive Ergebnisse direkt vom Abstrich in weniger als zehn Minuten und richtet sich gezielt an dezentrale Settings wie Notaufnahmen und Arztpraxen. Ebenfalls im Fokus steht die Nanopath-Plattform aus Cambridge (Massachusetts). Sie erhielt im November 2025 den FDA-Breakthrough-Device-Status für einen molekularen Schnelltest bei komplizierten Harnwegsinfektionen. Das System ermöglicht hochpräzise molekulare Diagnostik in Minuten und adressiert damit eine der häufigsten ambulanten Infektionsursachen. Eine neue Dimension eröffnen CRISPR-basierte… 

Baebies FINDER: Erstes multifunktionales Molekular-POC-System mit FDA-Zulassung

Das US-Diagnostikunternehmen Baebies hat von der US-Arzneimittelbehörde FDA die 510(k)-Zulassung und CLIA-Waiver für seinen Flu-A&B/SARS-CoV-2-Test auf der FINDER-Plattform erhalten. Damit wird FINDER zum ersten molekularen Point-of-Care-System, das molekulare PCR-Tests mit chemischen, gerinnungsphysiologischen und immunologischen Assays auf einer einzigen Plattform kombiniert. Das kompakte, vollautomatisierte Gerät liefert PCR-qualitative Ergebnisse direkt am Behandlungsort: Positive Befunde liegen bereits nach etwa 15 Minuten vor, negative nach rund 20 Minuten. Es basiert auf digitaler Mikrofluidik und integriert Probenvorbereitung und RT-PCR in einer geschlossenen Kartusche. Der Arbeitsablauf umfasst nur drei einfache Schritte und erfordert keine spezielle Laborinfrastruktur oder große Blutvolumina. Im Vergleich zu etablierten molekularen POC-Systemen hebt sich FINDER vor allem durch seine Multifunktionalität ab. Während Plattformen wie Cepheid GeneXpert oder Roche cobas liat ausschließlich molekulare PCR-Tests durchführen (Ergebnisse in 20 bis 60 Minuten), kann FINDER zusätzlich chemische Tests (z. B. G6PD) und Gerinnungstests (Anti-Faktor-Xa mit Breakthrough-Device-Status)… 

Neue Gen-Editing-Plattform für seltene Lebererkrankungen – FDA-Rahmenwerk ebnet Weg

Forscher des Children’s Hospital of Philadelphia (CHOP) und der Penn Medicine haben eine anpassbare In-vivo-Prime-Editing-Plattform entwickelt, die infantile Formen von Harnstoffzyklus-Störungen (UCDs) und andere genetische Lebererkrankungen gezielt behandeln soll. Die Methode ermöglicht eine schnelle Anpassung an individuelle Genvarianten und wurde speziell im Hinblick auf das neue „plausible mechanism“-Rahmenwerk der US-Arzneimittelbehörde FDA konzipiert. Die Ergebnisse sind am 31. März 2026 im „American Journal of Human Genetics“ erschienen. Das zweistufige System besteht aus Lipid-Nanopartikeln (LNP), die die mRNA für den Editor in die Leber schleusen, und einem maßgeschneiderten Adeno-assoziierten Virus (AAV), das die Guide-RNAs liefert. In Zellmodellen und präklinischen Studien korrigierte die Plattform 30 bis 40 Prozent der betroffenen Genvarianten im Lebergewebe – deutlich über dem Schwellenwert von etwa zehn Prozent, der für einen klinischen Nutzen bei UCDs als ausreichend gilt. UCDs sind seltene angeborene Stoffwechselerkrankungen, bei denen Ammoniak nicht ausreichend abgebaut… 

Kaum KI-Einsatz in US-Unternehmen

Die Mehrheit der amerikanischen Unternehmen experimentiert mit Künstlicher Intelligenz (KI), hat die Technologie aber noch nicht in größerem Maßstab in die Arbeitsabläufe integriert. Das zeigt eine Umfrage der Wirtschaftsforschungsorganisation The Conference Board unter mehr als 250 Personalchefs. Demnach befinden sich 60 Prozent der Organisationen in einem frühen Stadium der KI-Reife. Nur elf Prozent berichten von einer fortgeschrittenen Integration. Obwohl mehr als die Hälfte der Beschäftigten (52 Prozent) glaubt, dass verbesserte KI-Kenntnisse ihre Aufstiegschancen zumindest mittelstark verbessern würden, spielt KI-Kompetenz bei Beförderungsentscheidungen nach Angaben von 56 Prozent der Personalverantwortlichen derzeit noch kaum oder gar keine Rolle. Unternehmen mit höherer KI-Reife berücksichtigen diese Fähigkeit allerdings häufiger. Trotz weit verbreiteter Befürchtungen vor KI-bedingten Stellenstreichungen nennen nur sechs Prozent der Unternehmen die Technologie als Hauptgrund für Entlassungen. In den vergangenen sechs Monaten haben 37 Prozent der befragten Organisationen Personal abgebaut – meist aus Gründen… 

SuperAgers bilden mehr neue Nervenzellen

Bei geistig besonders leistungsfähigen Hochbetagten lassen sich im Hippocampus einzigartige molekulare Signaturen nachweisen, die mit der Neubildung von Nervenzellen zusammenhängen. Das zeigt eine Studie, die mehr als 350.000 einzelne Hirnzellen von Verstorbenen untersucht hat. Die sogenannten SuperAgers – Menschen ab 80 Jahren mit Gedächtnisleistungen wie 50- bis 60-Jährige – weisen dabei deutlich mehr neu gebildete Neuronen auf als andere kognitiv gesunde Ältere oder Alzheimer-Patienten. Ein von den National Institutes of Health (NIH) gefördertes Team der University of Illinois in Chicago um die Forscher Orly Lazarov und Jalees Rehman verglich die molekularen Profile junger Erwachsener mit denen älterer Menschen unterschiedlicher kognitiver Leistungsfähigkeit. SuperAgers zeigten nicht nur eine eigene charakteristische Signatur der Neurogenese, sondern auch besser erhaltene zelluläre Prozesse wie die neuronale Kommunikation und das Überleben der Zellen. Bei Alzheimer-Patienten fanden die Wissenschaftler dagegen Hinweise auf Störungen bei der Bildung neuer Nervenzellen.…