Im Zuge der eskalierenden US-geführten Militäroperation gegen den Iran haben zwei wichtige NATO-Partner eine klare Linie gezogen. Spanien hat nicht nur die Nutzung seiner gemeinsam betriebenen Stützpunkte Rota und Morón durch amerikanische Truppen untersagt, sondern seit dem 30. März 2026 auch seinen Luftraum vollständig für alle US-Flugzeuge gesperrt, die an Operationen im Zusammenhang mit dem Konflikt beteiligt sind. Italien hat ähnlich die Erlaubnis verweigert, das strategisch entscheidende Stützpunkt Sigonella für amerikanische Maschinen zu nutzen. Diese Entscheidungen haben dazu geführt, dass US-Tanker, Drohnen und Unterstützungsflugzeuge umgeleitet werden – viele davon landen inzwischen auf dem Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland. Während Washington Ramstein weiterhin als zentrales europäisches Kommandozentrum für Drohnenangriffe und Raketenkoordination nutzt, gerät Berlin zunehmend unter Druck, sich dieselbe Frage zu stellen, die Madrid und Rom bereits beantwortet haben: Ist die Nutzung souveränen Territoriums mit unseren nationalen Interessen, unserem Recht und unseren…