EIC bezahlt 2,5 Millionen Euro für Glioblastom-Therapie BEA-17
Das schwedische Biotechnologie-Unternehmen Beactica Therapeutics AB und Forscher der KU Leuven haben vom European Innovation Council (EIC) eine Förderung in Höhe von 2,5 Millionen Euro erhalten. Das Geld fließt in das Projekt GLIOBREAK, das den Wirkstoffkandidaten BEA-17 bis zur klinischen Erstanwendung (IND/CTA-ready) weiterentwickeln soll. BEA-17 ist ein first-in-class gezielter Degrader des epigenetischen Proteinkomplexes LSD1–CoREST und wird als präzisionsbasierte Immuntherapie gegen das Glioblastom (GBM) entwickelt – den häufigsten und aggressivsten primären Hirntumor bei Erwachsenen. Das 30-monatige Projekt baut auf Ergebnissen des laufenden EU-Projekts GLIOMATCH auf und wird von Beactica koordiniert. Ziel ist der Abschluss der IND-enabling Studien sowie die Einreichung eines Antrags bei der US-amerikanischen FDA oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA, um erste klinische Studien am Menschen zu ermöglichen. Parallel wird ein biomarker-gestützter Begleitdiagnostikum weiterentwickelt, das auf Arbeiten von Prof. Frederik De Smet und seinem Team an der KU Leuven basiert.…
