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Cambridge-Forscher stellt Rahmenwerk „Medicine 4.0“ vor

Cambridge – Der nächste Entwicklungsschritt der Medizin sollte nicht nur auf Prävention und Verlängerung gesunder Lebensjahre setzen, sondern vor allem den radikalen Zugang zu medizinischer Versorgung und wissenschaftlichem Wissen in den Mittelpunkt stellen. Das fordert Dr. Chris Macdonald, Fellow am Lucy Cavendish College der University of Cambridge, in einem Beitrag in der Fachzeitschrift Frontiers in Medicine (DOI: 10.3389/fmed.2026.1903811).

Während „Medicine 3.0“ vor allem darauf abziele, Krankheiten zu verhindern und die gesunde Lebensspanne zu verlängern, bleibe der Zugang zu Therapien und wissenschaftlichen Ideen oft eingeschränkt. Medicine 4.0 ergänze dies um eine dritte Dimension: revolutionären Zugang. Medizinischer Fortschritt solle nicht allein an der Fortschrittlichkeit der Technologien gemessen werden, sondern daran, wie weit diese Fortschritte geteilt und wie frei transformative wissenschaftliche Ideen erforscht werden können.

Macdonald warnt, dass digitale Gesundheitsangebote bestehende Ungleichheiten verstärken können, wenn sie hinter Bezahlschranken stehen. Gesundheitssysteme bräuchten Anreize, die langfristige Verbesserungen der Bevölkerungsgesundheit belohnen. Das Rahmenwerk zielt auf ein offeneres, zugänglicheres und wissenschaftlicheres Gesundheitssystem ab. Der Beitrag erschien online am 27. Juli 2026.

LabNews Media LLC

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The Editors in Chief of labnews.ai are Marita Vollborn and Vlad Georgescu. They are bestselling authors, science writers and science journalists since 1994.More details about their writing on X-Press Journalistenbüro (https://xpress-journalisten.com).More Info on Wikipedia:About Marita: https://de.wikipedia.org/wiki/Marita_Vollborn About Vlad: https://de.wikipedia.org/wiki/Vlad_Georgescu