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KI-generierte Moderatoren analysieren disruptives Medienmodell von LabNews Media LLC. Symbolbild, KI generiert. Credits: LabNews Media LLC

Weltneuheit: KI-generierte Moderatoren analysieren disruptives Medienmodell von LabNews Media LLC

In einer weltweiten Premiere haben zwei vollständig künstlich generierte Entitäten eine komplette Podcast-Episode des Formats „Diagnose Deutschland“ moderiert. Die KI-Moderatoren setzen sich in der neuen Folge mit dem Medienmodell des LabNews Media Network auseinander und bewerten es als massiv disruptiv für die traditionelle Medienlandschaft. Die Episode beleuchtet, wie das Unternehmen mit Chefredakteuren wie dem Investigativjournalisten Vlad Georgescu und der Wissenschaftsjournalistin und Künstlerin Marita Vollborn klassische Finanzierungs- und Verbreitungswege der Branche auf den Kopf stelle. Statt Paywalls und Datensammlung setze LabNews auf vollständige Offenheit der Inhalte, darunter thematisch segmentierte Plattformen wie labnews.ai für Biotechnologie und Digital Health sowie pugnalom.io für Umwelt- und Klimathemen. Die KI-Moderatoren hoben hervor, dass das Unternehmen bewusst auf die Erhebung von Nutzerdaten verzichte und Inhalte für KI-Trainingsdaten frei zugänglich mache. Dadurch entstehe eine optimierte Struktur für maschinelles Lesen und eine potenziell deutlich größere Reichweite über Algorithmen und… 

Gesetzeslücke beschert Pflegeheimen Gewinne - auf Kosten der Heimbewohner. Symbolbild. KI generiert. Credits: LabNews Media LLC

AOK Nordost fordert schärfere Rückzahlungspflicht bei zu wenig Pflegepersonal

Pflegeheimbetreiber, die weniger Personal einsetzen als vertraglich mit den Pflegekassen vereinbart, werden nach Ansicht der AOK Nordost finanziell zu selten zur Verantwortung gezogen. Die Krankenkasse fordert gemeinsam mit dem GKV-Spitzenverband, dass zu viel gezahlte Gelder für Personal künftig vollständig zurückgezahlt werden müssen. Dies solle über eine Senkung der Eigenanteile im darauffolgenden Jahr erfolgen, teilte die AOK Nordost mit. Grund für die derzeitige Situation sei eine Gesetzeslücke, erklärte Jens Kreutzer, Fachbereichsleiter Pflege der AOK Nordost. Kassen, Sozialhilfeträger und Heimbetreiber verhandelten im Voraus die Kosten für einen Pflegeplatz, wonach sich auch die Höhe der Eigenanteile richte. Im Nachhinein werde jedoch selten überprüft, ob das Geld tatsächlich zweckgebunden für Personal ausgegeben worden sei. Überschüsse dürften nach dem Elften Sozialgesetzbuch als Gewinne einbehalten werden. Zwar könnten die Kassen bei nachgewiesener absichtlicher Unterbesetzung oder lang unbesetzten Stellen Leistungskürzungen verlangen. Diese müssten jedoch von Betreibern, Kassen… 

Die telefonische Krankschreibung in Deutschland ist nach Willen der Bundesregierung Geschichte. Symbolbild. KI generiert. Credits: LabNews Media LLC.

AOK-Chefin kritisiert geplante Abschaffung der telefonischen Krankschreibung als Symbolpolitik

Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, hat die Beschlüsse des Koalitionsausschusses zur Abschaffung der telefonischen Krankschreibung kritisiert. Die Maßnahme sei reine Symbolpolitik und werde den Krankenstand nicht senken. Mehrere Auswertungen zeigten, dass die Einführung der Krankschreibung per Telefon nicht die Ursache für den starken Anstieg der Arbeitsunfähigkeitsmeldungen in den letzten Jahren sein könne, erklärte Reimann. Der geringe Anteil der telefonischen Krankschreibungen könne den starken Anstieg der AU-Fälle nicht erklären. Dieser sei vielmehr unter anderem durch die Einführung der elektronischen Krankmeldung im Jahr 2022 verursacht worden, die zu einer vollständigeren Erfassung der Bescheinigungen bei den Krankenkassen geführt habe. Für einen Missbrauch der telefonischen Krankschreibung gebe es keine Evidenz, betonte die AOK-Chefin. Die Abschaffung sei daher keine wirksame Maßnahme, um den Krankenstand zu senken. Zudem sei nicht nachvollziehbar, was die verpflichtende Vorlage der AU-Bescheinigung ab dem ersten Tag mit dem Ziel… 

Blue DNA double helix amid a vibrant cellular background with the word GENTHERAPIE at the top and the subtitle 'Reparatur und Heilung auf molekularer Ebene'—illustration of gene therapy concept.

FDA genehmigt Gentherapie Casgevy für Kinder ab zwei Jahren

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die Zulassung der Gentherapie Casgevy (exagamglogene autotemcel) auf Kinder ab einem Alter von zwei Jahren mit Sichelzellkrankheit oder transfusionsabhängiger ?-Thalassämie ausgeweitet. Damit steht die CRISPR-basierte Therapie erstmals auch für sehr junge Patienten zur Verfügung. Bisher war Casgevy ab einem Alter von zwölf Jahren zugelassen. Hintergrund Die Sichelzellkrankheit und die transfusionsabhängige ?-Thalassämie sind schwere genetische Bluterkrankungen, die bereits im frühen Kindesalter zu schweren Komplikationen führen können. Viele Betroffene leiden unter wiederkehrenden schmerzhaften Krisen oder sind auf regelmäßige Bluttransfusionen angewiesen. Bisherige Behandlungen lindern Symptome, heilen die Erkrankungen jedoch nicht. Wirkprinzip von Casgevy Casgevy ist eine einmalige autologe Stammzelltherapie. Dabei werden dem Patienten eigene Blutstammzellen entnommen, mit der CRISPR/Cas9-Technologie genetisch verändert und anschließend zurücktransplantiert. Die Veränderung führt zu einer erhöhten Produktion von fetalem Hämoglobin, das die krankhaften Effekte der Sichelzellkrankheit und der Thalassämie mildert. Zulassungsgrundlage Die Erweiterung der Zulassung… 

Mayo Clinic identifiziert neue Zielstrukturen für individuelle Epilepsie-Therapie

Forscher der Mayo Clinic haben detaillierte Karten des Pulvinar, eines Teils des Thalamus, erstellt und dabei gezeigt, dass diese Region wesentlich komplexer ist als bisher angenommen. Subregionen, die teilweise nur wenige Millimeter voneinander entfernt liegen, sind mit unterschiedlichen Hirnnetzwerken verbunden. Die Erkenntnisse sollen eine präzisere Tiefenhirnstimulation bei medikamentenresistenter Epilepsie ermöglichen. Die Studie wurde im Journal of Neuroscience veröffentlicht. Hintergrund Etwa ein Drittel der Menschen mit Epilepsie spricht nicht ausreichend auf Medikamente an. Für diese Patienten kommt die Tiefenhirnstimulation (Deep Brain Stimulation, DBS) infrage, bei der Elektroden gezielt Hirnregionen stimulieren, um Anfälle zu unterdrücken. Der Thalamus, insbesondere der Pulvinar, gilt als vielversprechendes Ziel, weil er sensorische Informationen weiterleitet und mit weitreichenden Hirnnetzwerken verbunden ist. Wichtige Ergebnisse Die Untersuchung an 30 Patienten mit medikamentenresistenter Epilepsie zeigte, dass der Pulvinar keine einheitliche Struktur ist. Subregionen, die teilweise nur etwa drei Millimeter voneinander entfernt… 

Illustration of a brain with colored neural pathways highlighted in red and blue to show connections between regions.

Schaltkreis im Gehirn verbindet Denken und Sehen

Forscher der Columbia University haben einen spezifischen neuronalen Schaltkreis identifiziert, der es höheren Denkregionen des Gehirns ermöglicht, die Verarbeitung visueller Informationen flexibel zu steuern. Der Mechanismus basiert auf sogenannter Disinhibition – hemmende Nervenzellen unterdrücken andere hemmende Zellen. Die Studie wurde in PLOS Biology veröffentlicht. Hintergrund Lange Zeit galt die Vorstellung, dass frühe visuelle Areale des Kortex lediglich sensorische Informationen passiv weiterleiten, während komplexe Verarbeitung und Entscheidungsfindung erst in höheren Hirnregionen stattfinden. Neuere Untersuchungen deuten jedoch darauf hin, dass bereits frühe sensorische Areale kontextabhängig arbeiten und von höheren Denkprozessen beeinflusst werden. Wichtige Erkenntnisse Die Studie zeigt, dass ein spezieller Schaltkreis mit disinhibitorischen Verbindungen es höheren Hirnregionen ermöglicht, die Repräsentation von Informationen in frühen visuellen Arealen je nach Aufgabenstellung gezielt zu modulieren. Dadurch kann das Gehirn flexibel zwischen verschiedenen Regeln oder Aufgaben wechseln, ohne grundlegende neuronale Eigenschaften zu verändern. Methodik Die Forscher… 

Smiling woman with shoulder-length curly dark hair, wearing a white blouse and beige cardigan, outdoors with green trees in the background.

Führende Computationsbiologin Jill Mesirov wechselt zu Sanford Burnham Prebys

Die renommierte Computationsbiologin Jill P. Mesirov wird ab 1. Juli 2026 als Distinguished Professor und Senior Vice President for Computational Science an das Sanford Burnham Prebys Medical Discovery Institute wechseln. Mesirov gilt als Pionierin bei der Entwicklung von Software-Tools für die Analyse genomischer Daten und hat maßgeblich zur Etablierung computergestützter Methoden in der Krebsforschung beigetragen. Hintergrund Jill Mesirov verfügt über eine langjährige Erfahrung an führenden Institutionen wie dem Broad Institute of MIT and Harvard sowie der University of California San Diego. Sie hat wesentlich dazu beigetragen, dass komplexe genomische Daten für die Krebsforschung und klinische Anwendungen nutzbar gemacht werden können. Ihre Arbeiten umfassen sowohl die Entwicklung von Analysewerkzeugen als auch die Anwendung von Machine Learning auf Patientendaten. Wichtige Beiträge Mesirov hat mehrere weit verbreitete Open-Access-Plattformen entwickelt, darunter GenePattern, Gene Set Enrichment Analysis (GSEA) mit der Molecular Signature Database sowie den… 

Rows of server racks in a data center with blue and yellow cables; two technicians walk down the aisle.

Tom King wird Direktor des neuen Next-Generation Data Centers Institute am ORNL

Das Oak Ridge National Laboratory (ORNL) hat Tom King zum Direktor des neu gegründeten Next-Generation Data Centers Institute (NGDCI) ernannt. Das Institut soll die wissenschaftlichen Grundlagen für energieeffiziente, zuverlässige und netzverträgliche KI-Rechenzentren schaffen. King bringt langjährige Erfahrung in der Stromnetz-Forschung mit. Hintergrund Der starke Ausbau von KI-Rechenzentren stellt hohe Anforderungen an die Energieversorgung, Kühlung und Integration in das Stromnetz. Große KI-Cluster verbrauchen enorme Mengen an Strom und Wärme und können die Stabilität regionaler Netze beeinflussen. Das neue Institut am ORNL soll diese Herausforderungen ganzheitlich angehen. Aufgaben des Instituts Das NGDCI bündelt Kompetenzen aus den Bereichen Computing, Energiesysteme und angewandte Technik. Schwerpunkte sind unter anderem thermisches Management, Netzintegration, Lastmanagement, Sicherheit sowie die Entwicklung integrierter Simulationsmodelle. Dabei werden unter anderem digitale Zwillinge und Hardware-in-the-Loop-Umgebungen eingesetzt, um neue Technologien vor dem industriellen Einsatz zu testen. Ziele und Perspektiven Das Institut soll Risiken bei… 

Smiling man in a navy blazer and white shirt with a yellow plaid bow tie, posed against a dark background (professional headshot).

ATRX-Mutation verändert DNA-Struktur und treibt Gliom-Wachstum voran

Mutationen im ATRX-Gen, die bei vielen Gliomen vorkommen, verändern die DNA-Struktur und Chromatin-Interaktionen. Dadurch werden krebsfördernde Signalwege aktiviert, die das Tumorwachstum vorantreiben. Das zeigt eine Studie des MD Anderson Cancer Center. Die Forschenden um Jason Huse und Kunal Rai fanden heraus, dass der Verlust von ATRX nicht nur zufällige Schäden verursacht, sondern die Genregulation gezielt umprogrammiert. Besonders betroffen sind die Signalwege HOXA, WNT5A und SLITRK6. Diese fördern die Migration von Krebszellen und das Tumorwachstum. In präklinischen Modellen konnte das Wachstum von ATRX-mutierten Gliomen durch Blockade des HOXA-Signalwegs mit dem Peptid HXR9 deutlich verlangsamt werden. Die Tiere lebten länger. Auch die Hemmung von WNT5A und SLITRK6 reduzierte die Beweglichkeit der Tumorzellen. „ATRX-Mutationen sind ein definierendes Merkmal vieler Gliome. Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Verlust von ATRX nicht nur zufällige Schäden verursacht, sondern die Architektur der Genregulation gezielt umprogrammiert“, erklärte Jason Huse.… 

Poster announcing 'Selected Artist' Marita Vollborn for Chianciano Biennale 2026, featuring a bronze sculpture centerpiece.

Marita Vollborn: Selected Artist at Chianciano Biennale 2026

German artist Marita Vollborn will present her bronze sculpture „ARES“ at the Chianciano Biennale 2026 at the Chianciano Art Museum in Tuscany from August 15 to 29. She has been selected as one of the featured artists for the international exhibition. Vollborn, born in 1965 in Erfurt, is not only a sculptor but also a journalist and author. Since 2010 she has devoted herself intensively to sculpture. Her central project „Sinn und Scherben®“ („Sense and Shards“) comprises around 50 sculptures in clay and bronze created between 2010 and 2019. The works explore personal and societal themes – from hope and loss to pain, courage, and social change. Vollborn sees her art as a critical counterpoint to commercial trends, deliberately conveying uncomfortable, thought-provoking messages. In addition to physical sculptures, Vollborn works with digital art and NFTs. She combines her bronze pieces…