Digitale Revolution: Die elektronische Patientenakte kommt
Ab Januar 2025 steht das deutsche Gesundheitssystem vor einem historischen Wandel: Die elektronische Patientenakte (ePA) wird für alle gesetzlich Versicherten automatisch eingeführt[1][2]. Diese digitale Revolution beginnt zunächst in ausgewählten Modellregionen wie Hamburg sowie Mittel-, Ober- und Unterfranken, bevor sie deutschlandweit ausgerollt wird[4]. Die technische Umsetzung Die ePA fungiert als digitaler Gesundheitsordner, in dem sämtliche medizinischen Daten eines Patienten zentral und verschlüsselt auf Servern in Deutschland gespeichert werden[4]. Über eine spezielle App können Patienten ihre Gesundheitsdaten jederzeit einsehen und verwalten. Die Nutzung ist dabei an moderne Smartphones ab Android 9 oder iOS 16 gekoppelt[4]. Funktionsumfang und Datenschutz In der elektronischen Patientenakte werden Arztbriefe, Befunde, Röntgenbilder, Medikationspläne und weitere medizinische Dokumente gespeichert[1]. Ein besonderer Fokus liegt auf dem digitalen Medikationsprozess: Eine automatisch aktualisierte elektronische Medikationsliste soll unerwünschte Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln verhindern[5]. Opt-Out statt Opt-In Anders als bisher, wo sich Versicherte aktiv für…


