Neue 3D-Analyse-Technologie soll Erfolgschancen der IVF verbessern
Forscher des KAIST haben eine holotomographische Methode entwickelt, mit der Eizellen und frühe Embryonen dreidimensional und ohne Markierungen untersucht werden können. Die Technik ermöglicht quantitative Einblicke in die innere Struktur lebender Zellen und soll die Auswahl geeigneter Embryonen für die künstliche Befruchtung erleichtern. Hintergrund Bei der In-vitro-Fertilisation (IVF) hängt der Erfolg maßgeblich von der Qualität der ausgewählten Eizellen und Embryonen ab. Bisherige Beurteilungen basieren vor allem auf zweidimensionalen mikroskopischen Aufnahmen und der Erfahrung der Embryologen. Diese Verfahren sind subjektiv und erfassen nur begrenzte Informationen. Eine zerstörungsfreie, quantitative Methode, die die Entwicklungsfähigkeit früh vorhersagen kann, gilt als wünschenswert. Die Holotomographie-Technologie Holotomographie erzeugt dreidimensionale Bilder lebender Zellen, ohne diese zu färben oder zu schädigen. Das Verfahren misst den Brechungsindex und liefert quantitative Daten zu inneren Strukturen. In Mausmodellen konnten die Forscher biophysikalische Merkmale früher Embryonen erfassen und daraus die Wahrscheinlichkeit einer späteren…



