APT Cyberangriffe bedrohen Deutschlands Gesundheitswesen
Cyberangriffe durch Advanced Persistent Threats (APTs) stellen eine enorme Gefahr für das Gesundheitswesen dar und sind aus mehreren Gründen schwer abzuwehren. Laut einer Studie von Sophos erreichten Ransomware-Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen 2024 ein Vier-Jahres-Hoch, wobei 67% der befragten Organisationen betroffen waren[4]. Die Komplexität und Schwere der Angriffe nehmen zu, was sich in längeren Wiederherstellungszeiten widerspiegelt. Nur 22% der Opfer konnten sich 2024 innerhalb einer Woche erholen, verglichen mit 47% im Vorjahr[4]. Ein Hauptgrund für die Verwundbarkeit des Gesundheitssektors ist die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung medizinischer Geräte und Systeme. Moderne Herzimplantate beispielsweise übertragen kabellos Informationen, was zwar die Patientenversorgung verbessert, aber auch neue Angriffsvektoren schafft[1]. Ein erfolgreicher Hack könnte im schlimmsten Fall zum Tod eines Patienten führen. Die Abhängigkeit von digitalen Systemen macht Krankenhäuser zu attraktiven Zielen für Cyberkriminelle. Bei einem Ausfall netzwerkgesteuerter Infusionspumpen oder digitaler Patientenakten steht die Patientenversorgung unmittelbar auf…


