Hochpräzisen Methode zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs
Mit dieser Methode konnten Forscher neue Biomarker in Zervixschleimproben mit hoher diagnostischer Aussagekraft identifizieren. Gebärmutterhalskrebs ist eine sehr verbreitete Krebsart. Jedes Jahr werden etwa 500.000 neue Fälle diagnostiziert. Erschreckenderweise ist die Zahl der Personen, bei denen Vorstufenläsionen im Gebärmutterhals diagnostiziert werden – auch als zervikale intraepitheliale Neoplasie (CIN) bekannt – 20-mal höher. Wie bei vielen potenziell bösartigen Erkrankungen kann eine frühe Diagnose von Gebärmutterhalskrebs im Hinblick auf die Behandlungsergebnisse den entscheidenden Unterschied im Leben einer Patientin ausmachen. Aus diesem Grund ist die Entwicklung wirksamer, praktischer und leicht verfügbarer Screeningprotokolle für CIN und Gebärmutterhalskrebs von größter Bedeutung. Die beiden derzeit am häufigsten eingesetzten Screeningverfahren für diese Erkrankungen sind der Test auf humane Papillomaviren (HPV) und die zytologische Untersuchung. Obwohl die zytologische Untersuchung in vielen Ländern als Screeningmethode gut etabliert ist, weist sie eine eher geringe Sensitivität zum Nachweis von CIN auf.…

