CDC plädiert für eine „gemeinsame Entscheidungsfindung“ bei einigen Kinderimpfungen
Am 5. Januar reduzierte die US-amerikanische Gesundheitsbehörde CDC die Anzahl der empfohlenen Kinderimpfungen drastisch von 17 auf 11. Als Gründe wurden die Vorgehensweisen anderer wohlhabender Länder wie Dänemark, Deutschland und Japan angeführt. Laut CDC können Eltern nach gemeinsamer Absprache mit dem Arzt entscheiden, ob ihre Kinder einige der zuvor empfohlenen Impfungen erhalten sollen, darunter Impfungen gegen Grippe, Rotavirus, Covid-19, Meningitis sowie Hepatitis A und B. Die Ankündigung der CDC folgte ähnlichen Schritten anderer Bundesgesundheitsbehörden. Im Dezember stimmte der Impfbeirat der CDC, dessen Mitglieder vom langjährigen Impfkritiker und damaligen Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. persönlich ausgewählt worden waren, gegen die generelle Empfehlung, allen Säuglingen direkt nach der Geburt eine Hepatitis-B-Impfung zu verabreichen. Stattdessen empfahl der Beratende Ausschuss für Impfstoffe (ACIP) als Ersatz, dass die Impfung nur noch Säuglingen automatisch verabreicht werden soll, deren Mütter positiv auf Hepatitis B getestet wurden. Säuglinge, deren Mütter negativ…
