Erhöhter Einsatz von Röntgenaufnahmen der Brust führt zu früherer Diagnose von Lungenkrebs
Eine bahnbrechende Studie hat einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Häufigkeit von Überweisungen zum Röntgen der Brust durch Allgemeinärzte und einer früheren Diagnose sowie verbesserten Überlebensraten bei Lungenkrebspatienten aufgedeckt. Im Rahmen einer Studie der Universität Sheffield wurden die Krankenakten von mehr als 170.000 Lungenkrebspatienten in England zwischen 2014 und 2018 analysiert und mit den Daten von Röntgen-Thoraxaufnahmen aus 7.400 Hausarztpraxen kombiniert. Die im British Journal of General Practice veröffentlichte Studie ergab, dass Patienten in Praxen mit der höchsten Nutzung von Thorax-Röntgenaufnahmen häufiger Lungenkrebs in einem früheren, besser behandelbaren Stadium diagnostiziert bekamen. In den Praxen mit der höchsten Nutzung von Thorax-Röntgenaufnahmen wurde auch seltener Lungenkrebs im späteren Stadium – Stadium drei und vier – diagnostiziert. Darüber hinaus zeigte sich, dass diese Patienten sowohl ein als auch fünf Jahre nach der Diagnose eine bessere Überlebensrate aufwiesen als jene Patienten, bei denen am wenigsten Röntgenaufnahmen der…
