FERROPath erhält Förderung: Neue Ansätze gegen Ischämie-Reperfusionsschäden
Essen, 5. Dezember 2025 – Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt verlängert die Förderung des Verbundprojekts FERROPath um zwei Jahre mit 250.000 Euro bis September 2027. Das Konsortium, angeführt von der Technischen Universität Dresden und mit Beteiligung der Universität Duisburg-Essen, des Universitätsklinikums Dresden, Helmholtz Munich und der Universität Regensburg, untersucht Ferroptose, eine Form des Zelltods, um Folgeschäden nach Herzinfarkten, Schlaganfällen und Organtransplantationen zu reduzieren. Hintergrund: Ischämie und FerroptoseIschämie beschreibt eine unzureichende Durchblutung von Gewebe, etwa bei Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die Wiederherstellung der Durchblutung (Reperfusion) ist essenziell, kann jedoch Gewebe schädigen, Entzündungen auslösen und Zellen absterben lassen. Dieser Ischämie-Reperfusionsschaden betrifft jährlich Millionen Menschen in Europa und ist eine häufige Komplikation bei Organtransplantationen. Derzeit gibt es keine spezifischen Therapien, da die zugrunde liegenden Mechanismen komplex sind. Ferroptose, ein durch oxidativen Stress ausgelöster Zelltod, spielt dabei eine zentrale Rolle. Anders als andere…
