Neue Novartis-Daten unterstreichen Wirksamkeit von Kesimpta bei Wechsel von oralen MS-Therapien
Novartis hat auf der Jahrestagung des European Committee for Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS) in Barcelona neue Ergebnisse zu Kesimpta (Ofatumumab) präsentiert. Das Medikament, ein monoklonaler Antikörper gegen CD20-positive B-Zellen, zeigt nach einem Wechsel von oralen Therapien wie Fingolimod oder Fumarat-basierten Präparaten eine deutliche Reduktion der Krankheitsaktivität bei Patienten mit schubförmig-remittierender Multipler Sklerose (RMS). Die Daten stammen aus zwei Studien und betonen die langfristige Wirksamkeit sowie das günstige Sicherheitsprofil des selbst zu verabreichenden Präparats. Die ARTIOS-Studie, eine Phase-IIIb-Untersuchung mit offenem Label, einarmigem und prospektivem Design, umfasste Patienten, die aufgrund von Durchbruchssymptomen – definiert als mindestens ein klinisch gemeldeter Schub oder MRT-Aktivität – von oralen krankheitsmodifizierenden Therapien zu Kesimpta wechselten. Über 96 Wochen betrug die annualisierte Schubrate (ARR) nur 0,06, was einer Reduktion von über 90 Prozent im Vergleich zu früheren Werten entspricht. 0 Die MRT-Aktivität wurde nahezu vollständig…


