100. Geburtstag des IVF-Pioniers Sir Robert Edwards
Am Samstag, den 27. September, jährt sich zum hundertsten Mal der Geburtstag von Sir Robert Edwards, der zusammen mit seinen Kollegen Patrick Steptoe und Jean Purdy im Jahr 1978 die Empfängnis und Geburt des weltweit ersten durch künstliche Befruchtung hervorgerufenen Babys überwachte. (1) Dies war ein Durchbruch in der Reproduktionsmedizin, der Menschen mit Unfruchtbarkeit unermessliche Vorteile bringen sollte und dessen demografische Bedeutung heute größer ist denn je. Verschiedene Berichte dieser Zeitschrift belegen, dass die weltweite Bedeutung der IVF hinsichtlich der Zahl der gezeugten Kinder und ihrer Verbreitung weiter zunimmt. Es gibt heute nur noch wenige Ursachen für Unfruchtbarkeit, die nicht behandelbar sind. Das Verfahren selbst und die damit verbundenen Techniken sind einfacher, leichter verfügbar und erfolgreicher geworden. Der Nobelpreis, der Sir Robert 2010 verliehen wurde, galt der „Entwicklung der IVF-Therapie beim Menschen“, einem „Meilenstein der modernen Medizin“. In der damaligen…


