Nirsevimab zeigt beträchtlichen Zusatznutzen bei der RSV-Prophylaxe
Berlin, 03. Juni 2025 – Kinder, die mit dem Antikörper Nirsevimab immunisiert werden, erkranken deutlich seltener an RSV-bedingten Infektionen der unteren Atemwege. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Nutzenbewertung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), die im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) durchgeführt wurde. Nirsevimab ist seit November 2022 für Neugeborene und Säuglinge in ihrer ersten RSV-Saison zugelassen, um Infektionen der unteren Atemwege durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) zu verhindern. Bisher war die Erstattungsfähigkeit auf Kinder mit hohem Risiko, etwa aufgrund angeborener Herzfehler, beschränkt. Das IQWiG hat nun geprüft, ob Nirsevimab auch bei Kindern ohne erhöhtes Risiko einen Vorteil gegenüber beobachtendem Abwarten bietet. Die Bewertung ergab ausschließlich positive Effekte: Immunisierte Kinder erkranken deutlich seltener an (schweren) RSV-Infektionen der unteren Atemwege. Das IQWiG sieht daher einen Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen. RSV: Häufigste Ursache für Krankenhausaufenthalte bei Säuglingen…
