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Letzter Aufruf für Nominierungen für den BIAL Award in Biomedicine 2025 mit einem auf 350.000 EUR erhöhtem Preisgeld

Dieser internationale Preis wurde ins Leben gerufen, um die bemerkenswertesten wissenschaftlichen Entdeckungen im biomedizinischen Bereich auszuzeichnen. Er hat sich einen wachsenden Ruf als Vorstufe zum Nobelpreis erarbeitet, da er in einer früheren Ausgabe zwei Autoren auszeichnete, die später mit dem Nobelpreis für Medizin geehrt wurden. Die vierte Ausgabe des internationalen Preises der BIAL Foundation, des BIAL Award in Biomedicine ist in vollem Gange. Nominierungen sind bis zum 30. Juni möglich. Diese Ausgabe, mit einer deutlichen Erhöhung des Preisgeldes auf 350.000 EUR, soll Arbeiten aus dem breiten biomedizinischen Bereich auszeichnen, die in den letzten 10 Jahren veröffentlicht wurden und Ergebnisse von außergewöhnlicher Qualität und wissenschaftlicher Relevanz aufweisen. Eine unabhängige Jury wird aus den hochwertigen empirischen Forschungsarbeiten im Bereich Biomedizin, die ab 2016 in Fachzeitschriften veröffentlicht wurden, die beste Arbeit auswählen. Die Artikel sollten von wissenschaftlichen Gesellschaften, Leitern von medizinischen Fakultäten, Leitern… 

CEO Confidence Declined Significantly in Q2 2025

The Conference Board Measure of CEO Confidence™ in collaboration with The Business Council fell by 26 points in the second quarter of 2025 to 34, the lowest level since Q4 2022. (A reading below 50 reflects more negative than positive responses.) This was the largest quarter-over-quarter decline in the history of the survey, which started in 1976. A total of 133 CEOs participated in the Q2 survey, which was fielded from May 5 to May 19. Most CEOs anticipated no change in the size of their workforce over the next 12 months. This may reflect ongoing labor shortages and/or increased uncertainty. The share of CEOs expecting to expand their workforce fell slightly to 28%—down from 32% in Q1—while the share of CEOs planning to reduce their workforce ticked up 1 ppt to 28%. Meanwhile, more CEOs reported no difficulty finding… 

Die Epstein-Akten und Donald Trump

Palm Beach, 29. Mai 2025 – Die sogenannten „Epstein Files“, Dokumente im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein, haben in den letzten Jahren wiederholt für Schlagzeilen gesorgt. Insbesondere die Verbindung zwischen Epstein und dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump steht immer wieder im Fokus öffentlicher Debatten. Dieser Bericht fasst die bekannten Fakten zusammen. Hintergrund der Epstein-AktenJeffrey Epstein, ein wohlhabender Finanzier, wurde 2008 in Florida wegen Aufforderung zur Prostitution einer Minderjährigen verurteilt und verbüßte eine 13-monatige Haftstrafe. 2019 wurde er wegen Sexhandels mit Minderjährigen angeklagt, starb jedoch vor Prozessbeginn in seiner Zelle; die offizielle Todesursache war Suizid. Die Epstein-Akten umfassen Gerichtsdokumente, Zeugenaussagen, Flugprotokolle und andere Beweise aus verschiedenen Ermittlungen und Klagen, darunter die Zivilklage von Virginia Giuffre gegen Epsteins Mitarbeiterin Ghislaine Maxwell. Beziehung zwischen Trump und EpsteinDonald Trump und Jeffrey Epstein waren in den 1980er- und 1990er-Jahren Teil desselben gesellschaftlichen Netzwerks… 

Zölle adé: US-Bundesgericht reanimiert Deutschlands Pharmaindustrie

Folgen der US-Bundesgerichtsentscheidung zu Trumps Zöllen: Auswirkungen auf die deutsche Pharmabranche Die Entscheidung des US-Bundesgerichts, die von Präsident Donald Trump verhängten umfassenden Importzölle zu blockieren, markiert einen tiefgreifenden Wendepunkt in den transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen und hat insbesondere für die deutsche Pharmabranche weitreichende Konsequenzen. Im Folgenden werden die Hintergründe, die unmittelbaren und potenziellen langfristigen Folgen sowie die Reaktionen auf beiden Seiten des Atlantiks detailliert beleuchtet, gestützt auf offizielle Daten und aktuelle Analysen. Hintergrund: Trumps Zollpolitik und die gerichtliche Intervention Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit hatte Präsident Trump eine Reihe von Importzöllen auf Produkte aus Ländern verhängt, mit denen die USA ein Handelsdefizit aufweisen. Diese „Liberation Day“-Zölle sollten bis zu 50 Prozent betragen und hätten nahezu alle wichtigen Handelspartner betroffen, darunter auch die Europäische Union und damit Deutschland. Die Begründung erfolgte unter Berufung auf nationale Notstandsbefugnisse, insbesondere den International Emergency Economic Powers Act… 

Durchbruch in der personalisierten Lungenkrebsbehandlung

Lungenkrebs ist die weltweit häufigste tödliche Krebserkrankung, mit jährlich etwa 2 Millionen Neuerkrankungen und 1,8 Millionen Todesfällen (WHO). Ein zentraler Fortschritt in der Therapie ist die Genom-Analyse von Tumoren, die gezielte, personalisierte Behandlungen ermöglicht. Am Lungenkrebszentrum des Westdeutschen Tumorzentrums der Universitätsmedizin Essen ist diese Diagnostik Standard. Besonders im Fokus steht die KRAS G12C-Mutation, eine genetische Veränderung, die bei etwa 13 % der nicht-kleinzelligen Lungenkarzinome (NSCLC) auftritt, vor allem bei Raucher:innen. Für Patient:innen mit metastasierten KRAS G12C-mutierten Tumoren, bei denen Chemo- und Immuntherapien nicht mehr wirken, bietet das Medikament Sotorasib neue Hoffnung. Sotorasib, ein gezielter Inhibitor, wurde in Studien, unter anderem an der Universitätsmedizin Essen, getestet und ist in Deutschland zugelassen. Doch die Wirksamkeit variiert stark: Während einige Patient:innen gut ansprechen, profitieren andere kaum. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Prof. Dr. Martin Schuler (Universitätsklinikum Essen/Universität Duisburg-Essen) und Prof. Dr. Ferdinandos… 

Göttinger Forscher entschlüsseln 3D-Struktur von Membranproteinen

Göttingen, 29. Mai 2025 – Wissenschaftler des Exzellenzclusters Multiscale Bioimaging (MBExC) der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) haben in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften die 3D-Struktur der Membranproteine Myoferlin und Dysferlin mithilfe hochauflösender Kryo-Elektronenmikroskopie aufgedeckt. Diese bahnbrechenden Erkenntnisse, veröffentlicht in The EMBO Journal, eröffnen neue Wege für die Entwicklung gezielter Medikamente gegen Muskelschwund, Hörstörungen und bestimmte Krebserkrankungen. Die Zellmembran schützt Zellen und reguliert den Stoffaustausch, doch ihre Reparaturmechanismen sind noch wenig verstanden. Die Ferlin-Proteine Myoferlin und Dysferlin spielen hierbei eine Schlüsselrolle, etwa bei der Muskelfunktion und Herzgesundheit. Durch Schockfrosten der Proteine und Untersuchungen bei minus 193 Grad Celsius im Elektronenmikroskop erstellte das Team tausende Bilder, aus denen Hochleistungsrechner eine nahezu atomare 3D-Struktur berechneten. Dabei zeigte sich, dass Ferline in Anwesenheit von Kalzium und Lipidmembranen eine kompakte Ringstruktur bilden, die Prozesse wie Membranreparatur und Vesikelfreisetzung steuert. Diese Erkenntnisse könnten die Behandlung… 

Grüner Wasserstoff: MXene als Shooting Star

Berlin, 29. Mai 2025 – Eine internationale Forschergruppe unter Leitung von HZB-Chemikerin Michelle Browne hat in einer Studie, veröffentlicht in Advanced Functional Materials, einen effizienten, kostengünstigen Katalysator für die Sauerstoffentwicklungsreaktion bei der grünen Wasserstoffproduktion entwickelt. Grüner Wasserstoff, ein zentraler Baustein für künftige Energiesysteme, benötigt Katalysatoren, um die Elektrolyse von Wasser zu beschleunigen. Bisherige Lösungen nutzen teure Edelmetalle, doch das Team setzt auf MXene – blätterteigartige Strukturen aus Kohlenstoff und Übergangsmetallen. Erstautor Can Kaplan synthetisierte an der Linköping University zwei Vanadiumcarbid-MXene-Varianten, eine davon mit Vanadium-Fehlstellen für eine größere innere Oberfläche. Im HZB-Labor bettete er Kobalt-Eisen-Partikel in die MXene ein, was deren katalytische Wirkung erheblich steigerte – besonders bei der Variante mit Fehlstellen. Rasterelektronenmikroskopie bestätigte die strukturellen Veränderungen, und Tests in Laborelektrolyseuren sowie an der Synchrotronquelle SOLEIL zeigten die hohe Effizienz. Die Ergebnisse deuten auf ein großes Potenzial von MXenen als Trägermaterial… 

Mindestmengen bei seltenen Erkrankungen: Neue Methode des IQWiG

Köln, 29. Mai 2025 – Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat ein neues Verfahren entwickelt, um den Zusammenhang zwischen Leistungsmenge und Behandlungsqualität bei seltenen Erkrankungen zu bewerten, auch wenn präzise Studien fehlen. Mindestmengen, die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) für komplexe, risikoreiche Krankenhausbehandlungen festlegt, sollen die Qualität verbessern. Bisher gibt es für seltene Erkrankungen keine derartigen Regelungen, da die geringen Fallzahlen verlässliche Studien erschweren. Das IQWiG schlägt vor, Evidenz aus ähnlichen Anwendungsfeldern auf seltene Eingriffe zu übertragen, wenn direkte Daten fehlen. Dabei prüft ein Kriterienkatalog die Übertragbarkeit, unterstützt von externen Sachverständigen, die klinische und verfahrensbezogene Expertise einbringen. Internationale Recherchen ergaben keine bestehenden Methoden für Mindestmengen bei seltenen Erkrankungen, weshalb das IQWiG ein eigenes Vorgehen entwarf. Dieses soll dem G-BA helfen, fundierte Entscheidungen über Mindestmengen für seltene, risikobehaftete Eingriffe zu treffen und die bestmögliche Versorgung zu sichern. Der… 

EURO 6d-Partikelfilter bei der Verhinderung von gesundheitsschädlichem Feinstaub nutzlos

Eine bahnbrechende Studie unter der Leitung von Professor Ralf Zimmermann vom Helmholtz Zentrum München und der Universität Rostock hat erstmals gezeigt, dass moderne EURO 6d-Partikelfilter zwar die direkten Feinstaubemissionen von Fahrzeugen erheblich reduzieren, jedoch die Bildung von sekundärem Feinstaub in der Atmosphäre nicht verhindern können. Dieser sekundäre Feinstaub birgt erhebliche gesundheitliche Risiken und stellt die Wirksamkeit aktueller Abgasnormen infrage. Feinstaub, Ozon und Stickstoffdioxid gelten als Hauptverursacher luftverschmutzungsbedingter Gesundheitsprobleme. Während moderne Benzinfahrzeuge mit Direkteinspritzung und Partikelfiltern auf Rollenprüfständen Filtereffizienzen von über 90 Prozent erzielen, zeigt die Studie, dass flüchtige organische Kohlenwasserstoffe und Stickoxide in der Atmosphäre photochemisch zu sekundärem Feinstaub reagieren. Im Rahmen der Untersuchung setzten die Forschenden menschliche Lungenzellen (A549-Alveolar- und BEAS-2B-Bronchialepithelzellen) sowohl frischen als auch photochemisch gealterten Abgasen eines EURO 6d-Fahrzeugs aus. Frische Abgase wiesen kaum messbare Partikel oder toxische Effekte auf. Doch durch die „atmosphärische Alterung“ entstanden reaktive… 

Chemiewerke Schkopau und Böhlen vor Schließung: Biotechbranche und Ostdeutschland unter Druck

Der US-Chemiekonzern Dow Chemical plant die Stilllegung oder Schließung seiner Produktionsanlagen in Schkopau (Sachsen-Anhalt) und Böhlen (Sachsen), mit einer Entscheidung bis Juli 2025. Hohe Energiepreise, steigende CO2-Kosten und Überkapazitäten bedrohen etwa 500 direkte Arbeitsplätze und die regionale Wirtschaft. Die Folgen könnten die deutsche Biotechbranche schwächen und den sozialen Frieden in Ostdeutschland gefährden. Die Werke sind Kern des mitteldeutschen Chemiedreiecks, das jährlich Chemikalien im Wert von über 2 Milliarden Euro produziert. In Böhlen betreibt Dow einen Steam-Cracker, der 600.000 Tonnen Ethylen und Propylen jährlich liefert, essenziell für Kunststoffe in Verpackungen, Folien und medizinischen Produkten. Diese Stoffe werden über ein 1.300 Kilometer langes Pipelinenetz an Standorte wie Schkopau und Leuna verteilt, wo 27 Unternehmen im ValuePark tätig sind. Dow beschäftigt in Deutschland 3.600 Mitarbeiter, davon 1.200 in Mitteldeutschland. Eine Schließung des Crackers würde die Versorgung unterbrechen, was Zulieferer und abhängige Firmen mit…