Auswirkungen des Klimas auf Dengue-Ausbrüche
Techniken des maschinellen Lernens zeigen, dass Forscher ihre Prognosen für die Ausbreitung von Dengue-Fieber durch Einbeziehung von Klimadaten verbessern können – aber nicht in allen Fällen Samuel Jarman, SciencePOD Dengue ist eine durch Mücken übertragene Krankheit, mit der sich jedes Jahr weltweit rund 390 Millionen Menschen infizieren. Die Fallzahlen sind in den letzten Jahren stetig gestiegen, wobei die schwersten Ausbrüche in den tropischen Regionen Südamerikas zu verzeichnen sind. Um die Ausbreitung der Krankheit besser vorhersagen zu können, müssen die Forscher unbedingt verstehen, wie die Zahl der Dengue-Fälle mit den verschiedenen Aspekten des tropischen Klimas zusammenhängt. In einer neuen Analyse, die in EPJ Special Topics veröffentlicht wurde, zeigt ein Team unter der Leitung von Enrique Gabrick vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, wie Dengue-Prognosen durch die Einbeziehung von Klimadaten genauer werden können – aber auch, dass der Erfolg dieses Ansatzes von Region zu Region unterschiedlich sein…










