Krebsimmuntherapie: Unterschiede zwischen Mensch und Maus
Seit seiner Entdeckung in den 1990er Jahren gilt das „programmierte Zelltodprotein 1“ (PD-1) als Hauptziel der Krebstherapie. Als „Checkpoint“-Rezeptor, der sich häufig auf der Oberfläche von Zellen des Immunsystems befindet, fungiert das PD-1-Molekül als eine Art Ausschalter, der Immunzellen davon abhält, andere Zellen anzugreifen. Nach seiner Entdeckung, die die Onkologie revolutionierte und 2018 mit einem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, entwickelten Forscher neue Medikamente, um PD-1 zu blockieren und das Immunsystem des Körpers zu aktivieren, um Krebs zu bekämpfen. Behandlungen, die PD-1 nutzen, sind jedoch nur bei einem kleinen Teil der Krebspatienten wirksam, was die Notwendigkeit eines tieferen Verständnisses der Funktionsweise von PD-1 unterstreicht. Ein Großteil unseres aktuellen Wissens über die Funktionen von PD-1 stammt aus Studien an Mäusen, die auf der Annahme basieren, dass die Biologie von Nagetieren und Menschen ähnlich funktioniert. Forscher der School of Biological Sciences und der School…










