Skip to content

FDA Invites to Generic Drugs Forum 2026

The U.S. Food and Drug Administration (FDA) will host the annual Generic Drugs Forum (GDF) on April 22-23, 2026. The two-day forum aims to foster the development and approval of safe, effective, and high-quality generics. It is intended for current and potential applicants for Abbreviated New Drug Applications (ANDA). The event brings together FDA professionals from all areas of the pre-ANDA and ANDA review programs. Attendees will gain practical insights and guidance on regulatory requirements. The goal is to improve the quality of applications, streamline the review process, and reduce the number of review cycles. This will enable patients to access affordable medicines faster. "This forum supports applicants in submitting complete and high-quality documentation," the FDA said in its announcement. A faster and more efficient approval process ultimately contributes to public health by ensuring the availability of affordable alternatives to branded drugs. The Generic Drugs Forum will be held both in person...

Sonogenetik: Salk Institute erhält bis zu 41,3 Millionen Dollar

  • News

Das Salk Institute for Biological Studies wird ein großes Forschungsprojekt zur Weiterentwicklung der Sonogenetik leiten. Die Advanced Research Projects Agency for Health (ARPA-H) fördert das Vorhaben mit bis zu 41,3 Millionen US-Dollar. Ziel ist es, eine neuartige, nicht-invasive Therapiemethode für Erkrankungen wie periphere Neuropathien zu entwickeln. Die Sonogenetik nutzt niedrigintensiven Ultraschall, um gezielt bestimmte Zellen im Körper zu steuern. Dafür werden die Zellen mit ultraschall-sensitiven Proteinen ausgestattet. Der Ansatz ermöglicht eine präzise, zeitlich und räumlich kontrollierte Beeinflussung von Zellfunktionen ohne Operation oder Medikamente. Das von Sreekanth Chalasani am Salk Institute geleitete Projekt vereint mehrere führende Institutionen. Es umfasst die Weiterentwicklung ultraschall-sensitiver Proteine, die Entwicklung tragbarer Ultraschall-Systeme für den Langzeiteinsatz sowie die Vorbereitung klinischer Studien. Beteiligt sind unter anderem Scripps Research (Ardem Patapoutian), das Massachusetts Institute of Technology, die Duke University und die University of California San Diego. „Dies ist ein… 

Rauchen schädigt Gehirn über direkten Lunge-Hirn-Signalweg

  • News

Rauchen erhöht das Demenzrisiko offenbar nicht nur durch Gefäßschäden und Sauerstoffmangel, sondern auch über einen direkten Signalweg von der Lunge zum Gehirn. Das zeigt eine neue Studie der University of Chicago, die am 8. April 2026 in der Fachzeitschrift „Science Advances“ veröffentlicht wurde. Forscher um Asst. Prof. Joyce Chen haben entdeckt, dass bestimmte seltene Lungenzellen – die pulmonalen neuroendokrinen Zellen (PNECs) – bei Kontakt mit Nikotin große Mengen an Exosomen freisetzen. Diese winzigen Überträgerpartikel sind reich an dem Eisen-Transportprotein Serotransferrin und stören den Eisenhaushalt in Nervenzellen. Dadurch entstehen oxidativer Stress, mitochondriale Fehlfunktionen und eine erhöhte Bildung von ?-Synuclein – Veränderungen, die typisch für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson sind. Die Studie liefert erstmals einen mechanistischen Hinweis auf eine „Lunge-Gehirn-Achse“, die durch Rauchen aktiviert wird. Die Signale gelangen vermutlich über den Vagusnerv ins Gehirn und können dort Eisenungleichgewichte sowie eine… 

Psychedelika-Therapien: Was wir 2026 wissen – Wirkmechanismen, klinische Evidenz und Perspektiven

Psychedelika-Therapien (auch „psychedelisch-assistierte Therapie“) kombinieren die einmalige Gabe einer psychedelischen Substanz mit intensiver psychotherapeutischer Begleitung in einem kontrollierten, medizinisch überwachten Setting. Im Gegensatz zum reinen Drogenkonsum steht hier nicht die akute Rauschwirkung im Vordergrund, sondern die langfristige Veränderung von Denkmustern, Emotionen und Verhaltensweisen. Die aktuelle Forschung (Stand April 2026) zeigt vielversprechende Ergebnisse bei schwer behandelbaren psychischen Erkrankungen – vor allem Depressionen, PTBS, Angststörungen und Suchterkrankungen. Die wichtigsten Substanzen und ihre Einsatzgebiete Gemeinsamer Wirkmechanismus – die neue Mega-Analyse 2026 Die bisher größte Hirnbildgebungs-Studie (Nature Medicine, April 2026) hat über 500 Messungen von 267 Probanden unter fünf verschiedenen Psychedelika ausgewertet. Das zentrale Ergebnis: Trotz unterschiedlicher chemischer Strukturen erzeugen alle Substanzen ein sehr ähnliches Muster im Gehirn: Dieses Muster erklärt die typischen Erlebnisse: veränderte Wahrnehmung, Ego-Auflösung, tiefgreifende emotionale Einsichten und die Fähigkeit, festgefahrene Denkmuster zu durchbrechen. Gleichzeitig öffnet sich ein kurzes „kritisches Fenster“… 

Tau-Protein breitet sich über neuronale Verbindungen aus

  • News

Tau-Protein, eines der beiden zentralen pathologischen Merkmale der Alzheimer-Krankheit, breitet sich im Gehirn entlang der natürlichen neuronalen Verbindungen aus. Das zeigt eine groß angelegte Studie, die am 8. April 2026 in der Fachzeitschrift „Neuron“ veröffentlicht wurde. Ein Forschungsteam der University of Alabama at Birmingham (UAB), der Rush University in Chicago und der SUNY Upstate Medical University hat anhand von Post-mortem-Gehirnproben und Langzeitdaten von 128 Teilnehmern der ROSMAP-Studie nachgewiesen, dass sogenannte „Tau-Samen“ (kleine, pathogene Tau-Aggregate) von einer Hirnregion zur nächsten wandern – vor allem über synaptische Verbindungen. Die Forscher verglichen Proben aus dem unteren Temporallappen (wichtig für das Gedächtnis) mit solchen aus dem oberen Frontallappen (zuständig für Arbeitsgedächtnis und komplexes Denken). Tau-Pathologie beginnt typischerweise im Temporallappen und breitet sich später in den Frontallappen aus. Mit Hilfe genetischer Analysen (Mendelian Randomization) und funktioneller MRT-Daten (fMRI) aus der Zeit vor dem Tod konnten… 

Wal Timmy: Strafantrag widerlegt Bianca König (WDC)

Mit ihrer heutigen Aussage gegenüber der dpa hat Bianca König, Sprecherin der Whale and Dolphin Conservation (WDC), nicht nur den Tierschutz verraten, sondern die internationale Wissenschaft bewusst oder fahrlässig ignoriert. „Den Wal zu töten und von seinem Schicksal zu ‚erlösen‘ sei aktuell keine Option“, erklärte sie. Die Einschläferung sei „vom Tisch“, weil „darüber bei so großen Säugetieren in der Praxis zu wenig bekannt“ sei. Es bestehe die Gefahr, dass sedierende Medikamente „zu gering dosiert“ werden, sodass „man nicht ausschließen“ könne, dass Timmy die Tötung „bei vollem Bewusstsein miterlebt“. Auch eine Überdosierung könne zu Komplikationen führen. Das ist wissenschaftlich bankrott, eine gefährliche Fehlinformation und ein direkter Verrat am Tierschutz. Die heute eingereichte Strafanzeige und der Strafantrag von Marita Vollborn und Vlad Georgescu gegen Umweltminister Till Backhaus (SPD) und weitere Verantwortliche wegen Tierquälerei (§ 17 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b) TierSchG)… 

Demenztherapie: Nicht-medikamentöse Ansätze erhalten Selbstständigkeit

Die Therapie von Demenz wird häufig auf die Verordnung von Medikamenten reduziert. Dabei können nicht-medikamentöse Maßnahmen wie regelmäßige Bewegung, gezielte kognitive Aktivierung, Ergotherapie oder Musiktherapie einen wesentlichen Beitrag leisten. Sie stabilisieren kognitive Fähigkeiten, fördern Alltagskompetenzen und lindern Begleitsymptome wie Unruhe, Apathie oder depressive Verstimmungen – oft mit nachhaltiger Wirkung auf die Lebensqualität von Betroffenen und ihren Angehörigen. „Nicht-medikamentöse Therapien setzen an den vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten der Menschen an“, betont Dr. Anne Pfitzer-Bilsing, Leiterin Wissenschaft bei der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI). „Richtig angeleitet und regelmäßig durchgeführt, helfen sie, Selbstständigkeit länger zu erhalten und das Wohlbefinden zu verbessern.“ Die AFI informiert Betroffene und Angehörige darüber, welche Ansätze wissenschaftlich untersucht sind und worauf bei der Auswahl geachtet werden sollte. Bewegung als eine der besten evidenzbasierten MaßnahmenKörperliche Aktivität zählt zu den am besten belegten nicht-medikamentösen Interventionen. Dazu gehören zügiges Gehen, Radfahren, Gymnastik,… 

Uremic Toxins: Gut-Derived Poisons That Worsen Inflammation and Cardiovascular Risk in Chronic Kidney Disease

Uremic toxins, particularly the so-called gut-derived uremic toxins (GDUTs), play a central role in the progression of chronic kidney disease (CKD) and its complications. These substances are produced by the metabolism of gut bacteria and accumulate in the body as kidney function declines. They promote systemic inflammation, arterial stiffness, vascular damage, and increase cardiovascular risk – even when kidney function (measured by creatinine or eGFR) remains stable. The new probiotic Lactobacillus rhamnosus L34 from Chulalongkorn University targets precisely these toxins and has been shown in studies to lower their levels. Uremic toxins are a heterogeneous group of substances that are not adequately excreted in impaired kidney function. Particularly problematic are the protein-bound uremic toxins (PBUTs), which are bound to proteins in the blood and therefore difficult to remove by conventional dialysis. The most important gut-derived representatives are: In CKD, there is a dysbiosis of the… 

Fraunhofer IAIS: Three-stage model for successful AI strategy in hospitals

The new white paper from the Fraunhofer Institute for Intelligent Analysis and Information Systems IAIS describes in detail how hospitals can strategically and sustainably implement artificial intelligence (AI). At its core is a three-stage approach model that systematically outlines the path from the initial assessment to ongoing operation. It is intended to support hospitals not only in testing AI in pilot projects but also in using it in a way that sustainably relieves the burden on medical and nursing staff, increases the quality of care, and meets regulatory requirements such as the EU AI Act, the GDPR, and the Medical Device Regulation (MDR). The model is divided into three sequential phases: 1. Analysis and Development (AI Readiness)In this first phase, hospitals comprehensively assess their starting situation. This includes examining data quality and availability, analyzing the existing IT architecture, evaluating organizational structures, and assessing existing employee competencies. The goal is to identify weaknesses and the necessary…

Fall Timmy: Strafantrag gegen Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus

  • News

Die Bestseller-Autoren Marita Vollborn und Vlad Georgescu haben heute Strafanzeige und Strafantrag gegen Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) sowie weitere verantwortliche Amtsträger und Behördenmitarbeiter gestellt. Sie werfen ihnen Tierquälerei durch Unterlassen gemäß § 17 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b) TierSchG vor. Die Anzeige wurde bei der Staatsanwaltschaft Rostock und der Polizeiinspektion Wismar eingereicht. Die Anzeigenden begründen den Vorwurf damit, dass der etwa 12–15 Meter lange Buckelwal „Timmy“ seit Anfang April 2026 weitgehend bewegungslos in flachem Wasser der Wismarer Bucht (Kirchsee südlich der Insel Poel) lag, nur noch unregelmäßig atmete und erkennbare schwere Leiden erlitt. In der Pressekonferenz am 7. April 2026 hatten Minister Backhaus sowie Experten des Deutschen Meeresmuseums Stralsund und des ITAW erklärt, dass weitere Rettungsversuche – einschließlich eines geplanten dänischen Spezial-Katamarans – eingestellt seien. Eine humane Euthanasie wurde ausdrücklich ausgeschlossen. Das Tier solle „in Ruhe sterben“ und…