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Probiotika könnten negative Gefühle lindern

Eine aktuelle Studie legt nahe, dass die regelmäßige Einnahme von Probiotika negative Emotionen wie Angst, Stress oder Erschöpfung bei gesunden Menschen reduzieren könnte. Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen der Darmgesundheit und dem psychischen Wohlbefinden, ein Bereich, der zunehmend an Aufmerksamkeit gewinnt. Die Wissenschaftler führten ein Experiment durch, bei dem Teilnehmer über mehrere Wochen täglich Probiotika einnahmen. Dabei wurde festgestellt, dass die Probanden eine spürbare Verbesserung ihres Gemütszustands berichteten. Insbesondere negative Gefühle schienen weniger intensiv zu sein, was auf eine mögliche Verbindung zwischen dem Darmmikrobiom und der mentalen Gesundheit hindeutet. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Probiotika die Kommunikation zwischen Darm und Gehirn fördern könnten, was als Darm-Hirn-Achse bekannt ist. Diese Interaktion beeinflusst offenbar die Art und Weise, wie das Gehirn Emotionen verarbeitet. Besonders interessant ist, dass die Wirkung auch bei Menschen ohne diagnostizierte psychische Erkrankungen beobachtet wurde, was die Bedeutung… 

Neue Strategie zur Verbesserung der Bluttest-Diagnostik bei Krebs

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Wissenschaftler haben eine vielversprechende Methode entwickelt, um die Früherkennung von Krebs durch Bluttests zu optimieren. Ein Forschungsteam hat sich auf die Analyse von zellfreier DNA im Blut konzentriert, die von Tumoren freigesetzt wird. Diese DNA-Fragmente, auch als ctDNA bekannt, könnten entscheidende Hinweise auf das Vorhandensein von Krebs liefern. Die neue Strategie zielt darauf ab, die Sensitivität und Genauigkeit solcher Tests zu erhöhen, indem spezifische Muster in der ctDNA identifiziert werden. Durch den Einsatz fortschrittlicher Sequenzierungstechnologien konnten die Forscher Veränderungen in der DNA-Struktur nachweisen, die typisch für Tumorerkrankungen sind. Dies ermöglicht eine genauere Unterscheidung zwischen gesunden und kranken Zellen, selbst bei sehr niedrigen Konzentrationen der Tumor-DNA im Blut. Die Methode zeigt Potenzial, die Diagnose von Krebs in frühen Stadien zu verbessern, was die Behandlungschancen erheblich erhöhen könnte. Insbesondere bei Krebsarten, die schwer frühzeitig zu erkennen sind, wie Lungen- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs, könnte… 

Acta Pharmaceutica Sinica B Volume 15, Issue 3 Publishes

Acta Pharmaceutica Sinica B (APSB) was founded with the goal of creating a global high-level forum centred around drug discovery and pharmaceutical research/application. APSB was included by Chemical Abstracts in 2011, accepted by PubMed Central in 2015, indexed by Science Citation Index in 2017 and has evolved to become one of the most important international journals in the field of pharmaceutical sciences.APSB is a monthly journal, in English, which publishes significant original research articles, rapid communications and high-quality reviews of recent advances in all areas of pharmaceutical sciences — including pharmacology, pharmaceutics, medicinal chemistry, natural products, pharmacognosy, pharmaceutical analysis and pharmacokinetics.Articles of interest in this issue include: A retrospective cohort study of the efficacy and safety of oral azvudine versus nirmatrelvir/ritonavir in elderly hospitalized COVID-19 patients aged over 60 years by Bo Yu, Haiyu Wang, Guangming Li and colleagues, (https://doi.org/10.1016/j.apsb.2024.12.032). This study used five analytical… 

Protein GSK3? bietet einen neuen Ansatz zur Überwindung der Arzneimittelresistenz bei Melanomen

Am 4. April 2025 wurde in Oncotarget (  Band 16) eine neue Forschungsperspektive  mit dem Titel „ GSK3?-Aktivierung ist ein wichtiger Treiber der Resistenz gegen Raf-Hemmung in BRAF-mutierten Melanomzellen “ veröffentlicht. In dieser Arbeit leiteten Erstautorin Diana Crisan und der korrespondierende Autor Abhijit Basu vom  Universitätsklinikum Ulm  ein Team, das experimentelle Beweise dafür vorlegte, dass das Protein GSK3? einen wichtigen Beitrag zur Arzneimittelresistenz bei Melanomen leistet. Ihre Ergebnisse legen nahe, dass GSK3? während der Behandlung in Krebszellen zunehmend aktiv wird und ihnen hilft, trotz laufender Therapie mit BRAF-Hemmern zu überleben und sich anzupassen. Das Melanom ist eine Art von Hautkrebs, bei dem fast die Hälfte der Patienten Mutationen im BRAF-Gen aufweist, die das Tumorwachstum beschleunigen. Während Behandlungen, die auf BRAF abzielen – sogenannte BRAF-Hemmer – zunächst gut schlagen, finden Tumore häufig Wege, sich zu wehren. Diese Forschungsperspektive untersucht, wie GSK3?, ein am Stoffwechsel und Zellüberleben beteiligtes Protein, in… 

Biomarker zur Früherkennung von Sepsis bei Neugeborenen, Kindern und Schwangeren entdeckt

Eine auf der ESCMID Global 2025 vorgestellte bahnbrechende Studie hat das Potenzial von Interleukin-6 (IL-6) als leistungsstarker diagnostischer Biomarker für die Früherkennung von Sepsis bei Hochrisikopatientengruppen, darunter Neugeborene, Kinder und Schwangere, aufgedeckt. Diese Studie ist die erste, die die diagnostische Leistung von IL-6 in einer realen Kohorte aller drei Populationen untersucht. Sepsis, eine lebensbedrohliche Erkrankung, die durch eine Überreaktion des Immunsystems auf eine Infektion verursacht wird, ist nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen weltweit und für schätzungsweise 11 Millionen Todesfälle pro Jahr verantwortlich. 2, 3 Kleine Kinder, insbesondere unter fünf Jahren, und schwangere Frauen sind aufgrund immunologischer Veränderungen und erhöhter Anfälligkeit besonders gefährdet. 4,5 Die Diagnose einer Sepsis während der Schwangerschaft ist besonders schwierig, da physiologische Veränderungen die frühen Anzeichen verschleiern können. Eine schnelle Diagnose ist entscheidend, aber aufgrund der unspezifischen Symptome der Sepsis und der Einschränkungen herkömmlicher diagnostischer… 

COPD verdreifacht das Sterberisiko bei Erwachsenen

Eine heute auf der ESCMID Global 2025 vorgestellte Studie hat ergeben, dass Erwachsene mit einer akuten Atemwegsinfektion im Zusammenhang mit dem Respiratorischen Synzytialvirus (RSV-ARI) im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung einem 2,7-fach höheren Risiko ausgesetzt sind, innerhalb eines Jahres zu sterben.1 Die Ergebnisse unterstreichen die erhebliche, jedoch oft unterschätzte langfristige gesundheitliche und wirtschaftliche Belastung durch RSV-ARI bei Erwachsenen, insbesondere bei Patienten mit Grunderkrankungen wie chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und Asthma. RSV-ARI bezeichnet eine Gruppe von Erkrankungen, die durch das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) verursacht werden. RSV ist ein weit verbreitetes und hoch ansteckendes Virus, das vor allem die Atemwege befällt. 2 Die Auswirkungen auf Säuglinge und Kleinkinder sind gut dokumentiert, doch auch bei Erwachsenen kann es zu schweren Komplikationen wie Lungenentzündung und chronischen Atemwegserkrankungen führen. 3  Trotz dieser Risiken ist das volle Ausmaß der Belastung bei Erwachsenen noch immer unzureichend erforscht. Die dänische… 

Zahl der fettleibigen Jugendlichen in England zwischen 2008 und 2023 um 50 % gestiegen

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Neue Forschungsergebnisse, die auf dem diesjährigen Europäischen Kongress für Adipositas (ECO 2025, Málaga, Spanien, 11.-14. Mai) vorgestellt werden, zeigen, dass der Anteil übergewichtiger oder fettleibiger Jugendlicher in England von 2008 bis 2010 (22 %) bis 2021 bis 2023 (33 %) um 50 % gestiegen ist. Die in zwei Studien vorgestellten Forschungsergebnisse stammen von Dr. Dinesh Giri, Facharzt für Kinderendokrinologie am Bristol Royal Hospital for Children und Honorardozent an der University of Bristol, Bristol, Großbritannien, und Dr. Senthil Senniappan, Facharzt für Kinderendokrinologie am Alder Hey Children’s Hospital, Liverpool, Großbritannien, und Kollegen. Frühere Studien haben gezeigt, dass Übergewicht und Adipositas im Jugendalter mit einer erhöhten Morbidität einhergehen. Ziel dieser Studie war es, die Prävalenz von Übergewicht und Adipositas unter Jugendlichen in England anhand routinemäßig erhobener Gesundheitsdaten zu ermitteln. Sie untersuchten außerdem den Zusammenhang zwischen dem Body-Mass-Index (BMI) von Jugendlichen und dem Auftreten… 

Drei Millionen Kinder sterben wegen Antibiotikaresistenzen allein in 2022

Eine gestern auf der Konferenz ESCMID Global 2025 vorgestellte wegweisende Studie hat ergeben, dass im Jahr 2022 weltweit über drei Millionen Kinder aufgrund von Infektionen mit antimikrobieller Resistenz (AMR) ihr Leben verloren haben.1 Die Studie unterstreicht die dringende Notwendigkeit regionaler und globaler Strategien zur Eindämmung der antimikrobiellen Resistenzen bei Kindern, insbesondere in Hochrisikogebieten wie Südostasien und Afrika. AMR stellt eine große Bedrohung für Kinder dar, die besonders anfällig für Infektionen sind. 2 Der Zugang zu neuen Antibiotika ist für Kinder aufgrund von Verzögerungen bei der Produktentwicklung oft deutlich eingeschränkt. Die Studiendaten zeigten, dass allein im Jahr 2022 mehr als 752.000 Kinder in Südostasien und 659.000 Kinder in Afrika an AMR-assoziierten Komplikationen starben. Viele dieser Todesfälle standen im Zusammenhang mit der Anwendung von sogenannten Watch-Antibiotika (Medikamente mit hohem Resistenzrisiko) und Reserve-Antibiotika (Notfallbehandlungen bei schweren, multiresistenten Infektionen). 1,3 Watch-and-Reserve-Antibiotika sind nicht für… 

Milzbrand-Ausbruch im Kongo: Virunga-Nationalpark betroffen

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Im Virunga-Nationalpark in der Demokratischen Republik Kongo hat ein schwerwiegender Milzbrand-Ausbruch große Sorge ausgelöst. Mindestens 50 Flusspferde und mehrere Büffel sind in den vergangenen Tagen an der Infektionskrankheit gestorben, die durch das Bakterium Bacillus anthracis verursacht wird. Der Nationalpark, bekannt für seine einzigartige Tierwelt und die bedrohten Berggorillas, steht vor einer neuen Herausforderung in einer ohnehin krisengeplagten Region. Die toten Tiere wurden entlang des Ishasha-Flusses entdeckt, der die Grenze zwischen Kongo und Uganda bildet. Milzbrand, auch Anthrax genannt, ist eine Infektionskrankheit, die vor allem Huftiere befällt. Wildtiere können sich durch den Kontakt mit Sporen in kontaminiertem Boden, Wasser oder Pflanzen infizieren. Diese Sporen sind besonders widerstandsfähig und können über Jahrzehnte im Boden überleben. Bereits 2021 hatte die Region einen ähnlichen Ausbruch erlebt, was die Anfälligkeit des Gebiets für solche Seuchen verdeutlicht. Um eine weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern, wurden… 

Risks of mRNAi genetically modified products in food substantiated by peer-reviewed studies

The development and use of RNA interference (RNAi) in genetically modified plants has increased significantly in recent years. This technology enables the targeted silencing of genes, which is used both for improving plant characteristics and for protection against pests and diseases. However, despite the potential benefits, this technology carries numerous risks that must be critically examined, particularly with regard to food safety and the impact on the environment and health. The following analyzes exclusively the risks of mRNAi-based genetically modified products, based on peer-reviewed studies. 1. Unintended effects due to off-target effects A significant risk of RNAi technology lies in so-called off-target effects. These are unintended interactions of the synthesized dsRNA with genes other than the target genes. Such effects can cause unexpected and potentially harmful phenotypes, both in the plant itself and in organisms that interact with these plants…